BW Dingden hat den Vizemeister zu Gast

Volleyball : BW Dingden hat den Vizemeister zu Gast

Der Zweitligist muss am Samstag gegen den TSV Bayer Leverkusen antreten. Gegen dieses Team haben die Dingdenerinnen in der Vergangenheit nicht immer überzeugt. Nur zwei Sätze konnten sie zuletzt gewinnen.

In der vierten Saison gehören BW Dingden und der TSV Bayer 04 Leverkusen nun einer Klasse an. Sechs Begegnungen haben die Kontrahenten in der 2. Volleyball-Bundesliga der Damen bisher gegeneinander bestritten, Nummer sieben folgt am morgigen Samstag um 19.30 Uhr in der Dingdener Halle am Mumbecker Bach. Die Rollen waren immer klar verteilt. Erst in der vergangenen Spielzeit gewannen die Blau-Weißen bei den zwei 1:3-Niederlagen Sätze gegen das Bayer-Team. „Darauf wollen wir aufbauen“, sagt BWD-Trainer Olaf Betting, der das Team zusammen mit Michael Kindermann coacht.

Eine Gemeinsamkeit weisen die beiden Mannschaften vor dem zweiten Spiel in der Saison 2018/19 auf. Es gab zum Start jeweils 0:3-Niederlagen. Während es die Dingdenerinnen mit diesem Ergebnis beim SV Bad Laer erwischte, zog Leverkusen in heimischer Halle gegen den VfL Oythe den Kürzeren. Daraus eine Schwäche abzuleiten und sein Team in der Favoritenrolle zu sehen, das kommt Olaf Betting aber überhaupt nicht in den Sinn. „Wir können nur gewinnen. Entweder einen Punkt, den wir aber nicht auf der Rechnung haben, oder wir entwickeln die Form der Mannschaft weiter“, so der 53-Jährige.

Natürlich weiß auch er, dass die Gäste – Vizemeister der vergangenen Spielzeit – einige neue und auch junge Spielerinnen in ihren Reihen haben. Bis auf eine Akteurin besitzen alle Leverkusenerinnen zudem Gardemaß mit 1,80 Meter und größer. „Vielleicht ist es ganz gut, dass wir Leverkusen ziemlich am Anfang der Saison haben“, sagt Betting. Denn in der Phase könne das Team noch nicht perfekt eingespielt sein. Zudem spekuliert er ein wenig damit, dass die Bayer-Volleyballerinnen „nachdenken, warum sie mit 0:3 gegen Oythe verloren haben“. Woran es beim eigenen 0:3 in Bad Lar gelegen hat, weiß der Coach. Die Aufschläge waren nicht druckvoll genug, im Angriff fehlte die Durchschlagskraft und richtig eingespielt sind die Blau-Weißen auch noch nicht. Bei den Übungseinheiten sei der Fokus speziell auf die Aufschläge gelegt worden. „Schließlich ist Volleyball ein Fehler-Sport“, so Betting. Möglichst wenige sollen Samstag unterlaufen.

Auf jeden Fall geht der Trainer von einer Leistungssteigerung bei BWD aus. Bis zur Topform müssten aber noch zwei bis drei Partien unter Wettkampfcharakter bestritten werden, gerne auch weniger. Erfahrung müssen die hochgerückten 16-jährigen Louisa Baumeister, Karina Hegering und Lara Kruse sammeln. In heimischer Halle fällt dies oft leichter. „Wir wollen auf jeden Fall ein vernünftiges Spiel zeigen“, sagt Betting.

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