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Badminton: BV Wesel vor schwerer Saison

Badminton : BV Wesel vor schwerer Saison

Badminton: Konkurrenz in der Zweiten Liga hat sich zum Teil erheblich verstärkt. Deshalb geht es für Wesels einzige Bundesliga-Mannschaft nur um den Klassenerhalt. Zum Auftakt kommt am Sonntag der BC Düren.

Der BV Wesel backt vor der am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den BC Düren (14 Uhr, Rundsporthalle) beginnenden Saison in der Zweiten Badminton-Bundesliga kleine Brötchen. "Wir reden nur vom Klassenerhalt. Denn die Saison wird ziemlich schwer", sagt der stellvertretende Vorsitzende Andreas Ruth, der beim einzigen Bundesliga-Club der Stadt für den Bereich Leistungssport zuständig ist. Zwar kann der BV weiter auf das Team setzen, das in der vergangenen Saison nach einer erheblichen Steigerung in der Rückrunde mit deutlichem Vorsprung vor den Abstiegsplätzen den vierten Platz belegte. Doch einige Konkurrenten haben sich enorm verstärkt. Das erschwert die Aufgabe für den BV Wesel, sich weiter einen Platz in der Zweiten Liga zu sichern, die er als sein Wohnzimmer bezeichnet.

"Liga wird immer professioneller"

"Die Liga wird immer professioneller. Mal sehen, wie lange wir mit unseren Möglichkeiten noch in der Lage sind, da mitzuhalten", meint Ruth. Schließlich war es schon in diesem Jahr nach dem Rückzug eines Geldgebers einige Zeit fraglich, ob der BV sich ein weiteres Jahr in der zweithöchsten Klasse finanziell leisten kann. "Doch der Etat steht jetzt, weil wir neue Sponsoren gefunden haben", sagt Ruth. Nur dies habe es ermöglicht, alle Spieler zu halten.

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Ruth freut, dass das Team in unveränderter Besetzung an den Start gehen kann. "Denn das ist eine sehr homogene Mannschaft – eine der schönsten, die wir in all den Jahren in der Zweiten Liga hatten." Spielertrainer Ruine Massing, Thorsten Hukriede, Stephan Löll, Tim Vaessen, Tobias Göbeler, Ilse Vaessen, Kira Kattenbeck, Steffi Müller und Diane Lakermann sollen es im Kampf um den Klassenerhalt wieder richten. Die routinierte Steffi Müller wird wegen ihrer Arbeit am Badminton-Leistungszentrum in Mülheim allerdings nicht allzu oft zum Einsatz kommen. "Sie ist unser Joker. Wenn es eng wird und sie fit ist, werden wir auf sie bauen", meint Ruth. Eine weitere Leistungssteigerung erhofft er sich von Kira Kattenbeck. Die Jugend-Nationalspielerin wohnt jetzt in Mülheim und trainiert dort im Leistungszentrum. Ruth: "Sie müsste in dieser Saison eigentlich wieder einen Schritt nach vorne machen."

Thorsten Hukriede ist dabei

Rechtzeitig zum Saisonstart ist auch Routinier Thorsten Hukriede wieder fit. Der 35-Jährige, der Mitte August im Doppel-Finale des Deutschen Ranglistenturnier in Altwarmbüchen (Niedersachsen) einen Bänderriss erlitten hat, ist seit gut zwei Wochen wieder im Training. "Ich kann gegen den BC Düren auf jeden Fall mitspielen. Hundertprozentig in Form bin ich allerdings noch nicht", sagt Hukriede. Das wird erst zwei Wochen später der Fall sein, wenn für den BV der erste Doppel-Spieltag mit Partien bei Südring Berlin und der SG EBT Berlin II auf dem Programm steht. Dort müssen sich die Rot-Weißen die ersten Punkte aufs Konto holen, wenn die Zweite Liga ihr Wohnzimmer bleiben soll.

(RP)