BV Wesel bleibt nach Sieg und Niederlage auf Platz zwei

Badminton : Sieg und Niederlage für den BV Wesel

Der Zweitligist setzt sich beim TV Refrath II mit 4:3 durch. Einen Tag später müssen sich die Weseler der SG VfB/SC Peine mit 3:4 geschlagen geben. Dennoch bleiben sie auf dem zweiten Tabellenplatz.

Thorsten Hukriede nahm es gelassen. „Es wäre sicher noch ein bisschen besser gegangen, aber die Ausbeute ist schon in Ordnung“, sagte der Routinier des Badminton-Zweitligisten BV Wesel RW. Er musste mit seinem Team zweimal auswärts antreten und konnte eine ausgeglichene Bilanz vorweisen. Am Samstag setzten sich die Weseler beim TV Refrath II mit 4:3 durch, einen Tag später unterlagen sie knapp mit 3:4 beim Schlusslicht SG VfB/SC Peine. In beiden Partien mussten die Gäste ohne ihren Punktegaranten Marijn Put auskommen.

In Refrath erwischten die leicht favorisierten Weseler einen ganz unglücklichen Start. Die drei Anfangsdoppel gingen allesamt verloren. „Das hatten wir so definitiv nicht erwartet“, sagte Hukriede. Wirklich einkalkuliert war eigentlich nur die Niederlage im zweiten Herren-Doppel, in dem Linus Wiebeck aus der dritten Weseler Mannschaft aushalf. „Linus hat seine Sache sehr gut gemacht, sogar über seinen Möglichkeiten gespielt, aber das reicht dann natürlich gegen solche Leute trotzdem nicht“, so Hukriede.

Trotz des 0:3-Rückstands war die Aufholjagd noch möglich, denn in den Einzeln zeigten sich die Rot-Weißen klar überlegen. Eine Chance, das Ruder noch umzudrehen, hatte der Gastgeber aus Bergisch Gladbach allenfalls im Mixed, doch hier zeigten Lena Fischer und Jan Felix Matulat eine sehr konzentrierte Partie und setzten sich schließlich in vier Sätzen durch. Der erfahrene Hukriede ließ im zweiten Herren-Einzel nichts mehr zu und machte den Sack zügig zu.

Am Sonntag rückte Hendrik Waldy aus der Reserve für Wiebeck ins Weseler Aufgebot, doch auch der deutlich erfahrenere Akteur musste sich im zweiten Herren-Doppel an der Seite von Tim Vaessen in vier ganz engen Sätzen geschlagen geben. Ganz knapp ging es auch im ersten Herren-Doppel zu. Hier unterlagen Hukriede/Matulat im fünften Satz erst mit 10:12. „Wir waren in den letzten Ballwechseln eigentlich am Drücker, aber der Gegner hat die Pille irgendwie immer noch einmal zurückgebracht“, sagte Hukriede. Immerhin setzten sich Ella Diehl und Fischer diesmal sicher im Damen-Doppel durch, so dass nach drei Matches noch alles für die weseler möglich war.

Vaessen verlor zwar sein Spitzeneinzel, aber Diehl im Damen-Einzel sowie das Mixed mit Fischer und Matulat, das bei seinem 3:2-Erfolg lange zittern musste, stellten auf 3:3. Diesmal kam also alles auf Waldyk an, der im zweiten Herren-Einzel gegen Niklas König aber chancenlos war und keinen Satz holte. Da machte sich auch das für ihn sehr anstrengende Wochenende bemerkbar, denn schon am Samstag hatte Waldyk mit dem Weseler Oberliga-Team in Lippstadt aufgeschlagen.

„Peine hat zu Hause ordentlich Dampf gemacht und sich den Sieg auch verdient“, sagte Hukriede. Auch nach diesem Doppel-Spieltag rangieren die Weseler weiter auf Platz zwei.

Mehr von RP ONLINE