Aus den Vereinen: Brilo steht weiter an der Spitze

Aus den Vereinen : Brilo steht weiter an der Spitze

Es war am Ende praktisch nur noch eine reine Formalität. Aber ganz so einfach war's dann doch nicht. "Es tut schon ein bisschen weh", gestand Johannes Brilo, Vorsitzender des SV Schermbeck. Der Clubchef ließ am Donnerstag auf der Jahreshauptversammlung über die Auflösung der Schwimm-Abteilung abstimmen, die 34 Jahre Bestandteil des Vereins war.

Bekanntlich wechselten die ehemaligen Mitglieder zum Wassersportverein Schermbeck, um das Sole-Hallenbad finanziell vor dem Ruin zu retten. Die Auflösung wurde einstimmig beschlossen. Durch das Wegfallen der Schwimm-Abteilung sank die Zahl der Mitglieder des SVS auf rund 1650.

Bei den Vorstandswahlen gab's keine Überraschungen. Johannes Brilo wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt. Rainer Schmidt bleibt sein Stellvertreter. Geschäftsführer Martin Schliewe, Schatzmeister Karl-Dieter Warich und Sozialwart Klemens Nappenfeld erhielten ebenfalls das Vertrauen der nur 23 anwesenden Mitglieder. Brilo zog in seinem Jahresbericht ein positives Fazit. Er sprach einen großen Dank an alle Helfer aus, die sich an der Planung und Durchführung der Festlichkeiten anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Clubs beteiligten.

Offenbar hat sich das Jubiläum auch finanziell gelohnt. Und dass, obwohl der SVS viel mehr Geld in die Hand genommen hatte, als ursprünglich geplant war. "Die Festschrift hat deutlich mehr Kosten verursacht, als wir kalkuliert hatten. Wir sind aber trotzdem tendenziell im Plus. Es ist aber noch nicht alles abgerechnet", sagt Brilo.

Beim Treffen stimmten die Mitglieder über zahlreiche Änderungen der etwas in die Jahre gekommenen Vereinssatzung ab. "Wir haben einige Paragrafen an den heutigen rechtlichen Status quo angepasst", sagt Brilo. Die Änderungen wurden einstimmig beschlossen.

(stgi)
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