Bezirksligist Hamminkelner SV erreicht 0:0 gegen VfB Bottrop.

Fußball : HSV ist dem Klassenerhalt ganz nah

Der Bezirksligist weist nach dem torlosen Unentschieden gegen den VfB Bottrop schon acht Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz auf. Lukas Gutenberger wechselt zur neuen Saison vom TuS Gahlen zum Hamminkelner SV.

Ganz zufrieden wirkte Michael Tyrann vom Hamminkelner SV nicht, als er nach dem Spiel über den Rasen zum Vereinshaus ging. Schließlich mussten sich seine Mannschaft in der Fußball-Bezirksliga gegen den VfB Bottrop mit einem 0:0 zufrieden geben. Doch auch Tyrann konnte nicht abstreiten: „Es war ein gerechtes 0:0.“

Der HSV begann als Gastgeber bemühter und Tom Klump testete den Bottroper Schlussmann Dariusz Daniel Lebiosz aus der Halbdistanz (4.). Aber auch die Gäste kamen auf dem Hamminkelner Geläuf gut zurecht und schafften es immer häufiger, auch einmal in das letzte Drittel des Gastgebers vorzustoßen. Die klareren Chancen in der ersten Hälfte gehörten aber dem Hamminkelner SV. Tom Wirtz setzte sich in der 29. Minute auf der linken Außenbahn durch, legte sich den Ball aber dann zu weit vor und musste aus sehr spitzen Winkel abschließen. Die letzte Möglichkeit vor der Pause gehörte ebenfalls dem HSV. Lasse Hofmanns Schuss ging knapp am Bottroper Tor vorbei.

Zur Halbzeit gab der Hamminkelner SV dann den nächsten Wechsel für die kommende Saison bekannt. Mit Lukas Gutenberger kommt ein Spieler vom Bezirksligisten TuS Gahlen. Gutenberger kann sowohl im Mittelfeld als auch in der Verteidigung eingesetzt werden. In der zweiten Hälfte erwischten dann die Bottroper den besseren Start. Bozhidar Dimitrov schloss erst wuchtig ab, aber HSV-Keeper Sascha Tünte war zur Stelle, konnte den Ball aber nicht festhalten. Der Nachschuss per Fallrückzieher von Dimitrov war zwar schön anzusehen, stellte Tünte aber vor keine großen Probleme. Obwohl der VfB Bottrop nun am Drücker war, gelangen den Hamminkelnern immer noch die von Tyrann verlangten Nadelstiche. Ein starker Konter über Wirtz, der mit einer Flanke Christopher Müller bediente, fand auch den Weg ins Tor, wurde allerdings aufgrund einer Abseitsposition von Schiedsrichter Thomas Verrieth abgepfiffen.

Zwischendurch gab es auch immer wieder Passagen mit vielen Ballverlusten im Mittelfeld, die dort zu wilden Zweikämpfen, aber selten zu klaren Chancen führten. In der Schlussphase hatten beide Teams noch mal einige Möglichkeiten, doch noch drei Punkte für sich zu verbuchen. Die hochkarätigste Gelegenheit besaß dabei der Bottroper Ünsal Orcu, der den Ball in die rechte Ecke schlenzte. Doch Sascha Tünte bewahrte seine Mannschaft mit einer tollen Parade vor der Niederlage.

„Wir hätten gerne gewonnen aber das Ergebnis ist fair. Wir müssen damit jetzt auch zufrieden sein. Wir haben nun acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, das ist mit Sicherheit nicht die schlechteste Ausgangslage, um in der Liga zu bleiben“, sagte Michael Tyrann.

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