Bezirksligist Hamminkelner SV beim VfB Homberg II nur Außenseiter.

Fußball : HSV-Trainer Tyrann trotz Außenseiterrolle optimistisch

Die Leistungskurve des Bezirksligisten zeigt nach oben. Deshalb will der Coach des abstiegsbedrohten Hamminkelner SV auch beim Tabellenvierten VfB Homberg II etwas mitnehmen.

Nach dem Derby gegen BW Dingden (1:3) steht für Fußball-Bezirksligist Hamminkelner SV am morgigen Sonntag um 15 Uhr beim VfB Homberg II wieder der Alltag auf dem Programm. Der hat es für die abstiegsbedrohte Mannschaft von Trainer Michael Tyrann allerdings auch in sich. Der VfB belegt gegenwärtig den vierten Tabellenplatz und geht als Favorit in die Begegnung. Dennoch spricht Tyrann sich und seinem Team Mut zu. „Nach den zuletzt gezeigten Leistungen gehen wir nicht chancenlos in dieses Spiel”, sagt der HSV-Coach.

Allerdings warnt er auch vor dem Gegner: „Wenn wir dort punkten wollen, dann muss bei uns vieles passen.” Was nichts Gutes verheißen lässt, ist der Blick auf die verletztenliste beim Hamminkelner SV. Im Gegenteil: Neben Felix Paus (Meniskusschaden), Jörn Bergendahl (Bänderriss), Oliver Baumann (Knieverletzung) und Jonas Ihlbrock (Knieverletzung) wird auch Raik Wittig (Bandscheibenvorfall) auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung stehen.

Zudem sind Peter Hütten und Winterzugang Osama El Toufaili angeschlagen und stehen eventuell nicht zur Verfügung. „Gut, dass wir einen großen Kader haben und diese Ausfälle weitgehend kompensieren können. Wir werden sicher ein Team aufbieten können, dass mit Kontern Nadelstiche setzen wird. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir in Homberg punkten können”, sagt Tyrann.

(beck)
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