Lokalsport: Beeindruckendes Spiel mit dem Licht

Lokalsport : Beeindruckendes Spiel mit dem Licht

Gelungener Showact von Jens Hoffrogge. FN-Präsident lobt den RV Lippe-Bruch.

Gerade standen die Erstplatzierten des Großen Preises noch im gleißenden Schein der Lampen, da geht die Beleuchtung in der Halle Nierleistraße aus. Der Showact kommt mit wenigen, dafür wohldurchdachten Lichteffekten aus. Jens Hoffrogge, Mitglied des RV Lippe-Bruch, sein Vollblüter Asagao und ein Team aus zwölf komplett in Schwarz gekleideten Helfern bringen die Zuschauer zum Staunen.

LED-Bänder zeichnen die Silhouette von Reiter und Pferd in die abgedunkelte Halle, in der ansonsten nur die sechs Hindernisstangen leuchten. Die Helfer bilden mit ihnen immer neue Formationen von scheinbar frei schwebenden Hindernissen, über die Hoffrogge mit Asagao im Rhythmus der Musik springt. Der "bewegliche Parcours" ist ein beeindruckendes Spiel mit dem Licht.

"Für einen Showact bei einem Turnier war die Stimmung sehr gut", sagte Hoffrogge. Weil er mit der außergewöhnlichen Nummer jedoch etwa bei der Equitana bereits Erfahrungen sammeln konnte, fällt sein Fazit differenziert aus: "Wenn die Leute nur für die Show kommen, sind sie sogar noch begeisterungsfähiger."

Nach Gahlen strömten an den drei Turniertagen mehr als 8000 Besucher. Darunter erstmals auch Breido Graf zu Rantzau. Der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) hatte Heiner Nachbarschulte, Ehrenvorsitzender des RV Lippe-Bruch, "schon so lange versprochen, dass ich mir das selbst ansehe. Jetzt hat es endlich geklappt." Der besondere Gast zeigte sich beeindruckt, dass in Gahlen rund 80 Helfer pro Tag anpacken: "Das ist ein überzeugender Beleg für die außerordentlich gute Vereinsarbeit."

Die Gahlener Vorsitzende Christiane Rittmann wünschte sich, dass "wir das Turnier auf diesem Niveau und in dieser Qualität halten können und vor allem, dass unsere Helfer weiter so gut mitziehen".

(nip)
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