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Auswärtsspiel für BW Dingden beim SuS 09 Dinslaken

Fußball : BW Dingden möchte beim SuS 09 Dinslaken zurück an die Spitze

Ein Remis im Nachholspiel würde dem Bezirksligisten reichen, um auf Platz eins zurückzukehren. Doch Trainer Dirk Juch fordert den ersten Sieg im neuen Jahr. Die Dinslakener müssen auf drei Akteure verzichten.

Ein Punkt im Nachholspiel beim SuS 09 Dinslaken am Sonntag um 15 Uhr würde BW Dingden genügen, um sich wieder an die Spitze der Fußball-Bezirksliga zu setzen. „Wir wollen als Tabellenführer aus Dinslaken zurückkehren“, sagt BWD-Trainer Dirk Juch dann auch bestimmt.

Ein Remis würde ihn dabei nur bedingt zufriedenstellen. Juch will endlich den ersten Sieg im neuen Jahr einfahren und ist nach der spielerischen Steigerung, die sein Team am vergangenen Sonntag beim 1:1 gegen den VfB Bottrop zeigte, auch optimistisch, dass dies gelingt. Allerdings ist ihm die Schwere der Aufgabe durchaus bewusst. Juch denkt dabei vor allem an das Hinspiel, als die Blau-Weißen viel Mühe mit dem Aufsteiger hatten und nur 1:0 gewannen. „Da hat uns Dinslaken wirklich sehr viel abverlangt“, sagt der BW-Coach.

BW Dingden muss morgen immer noch auf ein halbes Dutzend Akteure verzichten. Philipp Rensing ist nach seinem Kreuzbandriss zwar wieder ins Lauftraining eingestiegen, wird aber noch einige Zeit brauchen. Auch Michael Leyking hat die ersten Laufeinheiten absolviert, ist aber für Sonntag ebenso noch keine Option wie die angeschlagenen Maximilian Willing, Sebastian Kamps und Selcuk Özdas. Zum Lazarett gesellt sich nun auch noch Neuzugang Ferhat Cavusman. Dafür kehrt aber Deniz Tulgay in den Kader zurück.

„Jammern bringt sowieso nichts. Wir wollen unbedingt gewinnen“, so Juch, den es positiv stimmt, dass viele Akteure, die zuletzt noch etwas Rückstand aufwiesen, sich langsam wieder ihrer Normalform annähern. Der Auftritt gegen Bottrop diente durchaus als Beleg hierfür. Gegen die sattelfeste Defensive des SuS Dinslaken 09 wird es sich BW Dingden aber wohl kaum erlauben können, so leichtfertig mit seinen Chancen umzugehen wie in der Vorwoche.

Als schwierige Aufgabe stuft natürlich auch der Gastgeber die morgige Begegnung ein. Doch auch die Dinslakener haben das Hinspiel noch nicht vergessen. Denn da gelang es den Schützlingen von Trainer Thorsten Schramm, die Dingdener lange Zeit zu ärgern. Dass der SuS am Ende als Verlierer den Platz verließ, hatte auch mit Pech zu tun. Der Neuling hätte einen Punkt durchaus verdient gehabt.

Dem SuS ist nicht entgangen, dass die Dingdener in diesem Jahr aus den ersten drei Spielen nur einen Punkt geholt haben und daher unter Zugzwang stehen. Thorsten Schramm fehlt seiner Mannschaft am Sonntag aus privaten Gründen, nimmt sein Team aber dennoch in die Pflicht: „Ich erwarte nach dem Spiel gegen Sterkrade eine Reaktion. Wir haben gegen Dingden nichts zu verlieren.“ Fehlen werden die gesperrten Marcel Erhardt, Blaz Vukancic und Kristian Sljivic. Dafür ist Neuzugang Soufian Benchaou erstmals mit im Aufgebot.

(tik/che)