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Fußball: Auf den SV Schermbeck wartet eine Pflichtaufgabe

Fußball : Auf den SV Schermbeck wartet eine Pflichtaufgabe

Gerade einmal acht Zähler trennen den Spitzenreiter der Fußball-Westfalenliga vom ersten Abstiegsplatz. Vom Niemandsland kann bei dieser Tabellenkonstellation also kaum die Rede sein. Auch nicht für den SV Schermbeck, der als Siebter nur drei Zähler vor dem Drittletzten und fünf Punkte hinter dem Tabellenführer Preußen Münster II liegt.

Allein Eintracht Coesfeld und RW Maaslingen scheinen derzeit schon ein wenig abgeschlagen zu sein. Und eben das Schlusslicht aus Maaslingen ist am Sonntag beim SVS zu Gast. Anstoß ist wegen der vorherigen Laufveranstaltung erst um 16.30 Uhr.

Den Start einer "kleinen Serie" hatte Schermbecks Trainer Christoph Schlebach vergangene Woche vor dem Gastspiel bei GW Nottuln gefordert, um wieder in höhere Tabellengefilde vorzurücken. "Der Anfang ist gemacht, das muss jetzt weitergehen", meint der Coach. Zwei Siege in Folge sind es nun, ein dritter fällt in die Kategorie Pflichtaufgabe. "Ohne Wenn und Aber müssen wir diesen Gegner zu Hause schlagen", sagt der 46-Jährige.

Sein Team geht morgen als klarer Favorit in die Begegnung. Das verdeutlicht auch die Auswärtsbilanz von RW Maaslingen, das in fünf Spielen auf des Gegners Platz fünf Niederlagen und bereits 19 Gegentreffer kassiert hat. An der Schermbecker Favoritenrolle ändert auch die "grottenschlechte erste Halbzeit" (Schlebach) beim 3:1-Sieg in Nottuln nichts. "Wenn der Gegner defensiv steht, dann muss man einfach mehr investieren", so Schlebach, den natürlich auch positiv stimmte, dass seine Truppe in Unterzahl die Partie noch umbog. Da Maaslingen sein Heil auch kaum in der bedingungslosen Offensive suchen wird, gibt er die Marschroute "kreativer zu spielen und sich mehr zu bewegen" aus.

In Nottuln hatte der Coach als Signal an seine Elf kurz vor der Halbzeit Mirko Urban für Dominik Milaszewski eingewechselt. Doch auf Urban, der den Ausgleich vorbereitet hatte, wird der SVS nach seiner Roten Karte nun vier Spiele verzichten müssen. "Treten nach dem Gegenspieler hat der Schiedsrichter eingetragen", sagt Schebach, für den die Aktion ein normales, nicht einmal gelbwürdiges Foul war. "Aber irgendwie muss er den Platzverweis ja rechtfertigen."

Raphael Niehoff wird dafür auf der Bank Platz nehmen. Zum letzten Mal in Zivil muss Kevin Ewald zuschauen. Seine Zwangspause nach seiner Roten Karte endet nach diesem Spieltag.

(R.P.)