Lokalsport: Applaus für die Einteilung der Bezirksliga

Lokalsport : Applaus für die Einteilung der Bezirksliga

Die Teams des Fußball-Kreises Rees-Bocholt freuen sich, dass sie in der kommenden Saison wieder in einer Gruppe spielen.

Dirk Juch hätte nicht zufriedener sein können. "Das passt. Diese Liga wird hochinteressant für uns. Wir freuen uns schon jetzt riesig auf die Saison", sagt der Trainer von BW Dingden. Der Fußball-Verband Niederrhein hat gestern die Gruppeneinteilung für die Spielzeit 2017/18 veröffentlicht. Und der Bezirksliga-Aufsteiger kann damit richtig gut leben. Genau wie der Nachbar Hamminkelner SV. Beide Teams treffen in der Gruppe sechs auf die gesamte Konkurrenz aus dem Kreises Rees-Bocholt. In der abgelaufenen Spielzeit waren die Teams aus dem Kreis noch auf zwei Gruppen aufgeteilt worden.

Komplettiert wird die Liga von Mannschaften aus Oberhausen und Bottrop. Sehr zur Freude des Dingdener Trainers, der selbst aus Oberhausen stammt und im Revier auch lange Zeit gekickt hat: "Im Ruhrgebiet herrscht noch einmal ein ganz anderes Flair." Sportlich sei die Klasse zwar unheimlich stark einzuschätzen. "Aber wir wollen uns ja auch mit den Besten messen und sehen durchaus die Möglichkeit, uns in der Klasse zu etablieren", sagt Juch.

Viele Gegner kennt der Übungsleiter der Blau-Weißen noch aus früheren Vergleichen von vor einigen Jahren. Für den Coach des Hamminkelner SV sind Duelle mit Teams aus Oberhausen und Bottrop noch gar nicht so lange her. In der Hinserie der vergangenen Saison trainierte Thorsten Albustin schließlich den Bezirksligisten RWS Lohberg, der sich in der Gruppe fünf mit einigen Mannschaften messen musste, die in der neuen Spielzeit in der Gruppe sechs kicken. Auch Albustin sieht "anspruchsvolle Aufgaben" auf den HSV zukommen. "Das ist eine sportlich sehr attraktive Gruppe und vor allem eine gute Mischung", sagt der Hamminkelner Trainer. Während sein Verein sich vor allem darauf freut, diesmal wieder auf die Clubs aus dem Bocholter Raum zu treffen, sieht der in Dinslaken wohnende Albustin auch persönlich ganz praktische Vorteile: "Zu den Auswärtsspielen im Ruhrgebiet habe ich nicht so eine weite Anfahrt."

Zu den Favoriten dürfte neben den aus der Landesliga abgestiegenen Sportfreunden Königshardt sicher der VfB Bottrop, Adler Osterfeld und der SV Vrasselt gezählt werden. Die SV 08/29 Friedrichsfeld sollte ebenfalls zu den spielstärksten Teams gehören, auch wenn die "Vereinigten" in der vergangenen Spielzeit über weite Strecken enttäuschten.

Positiv sollte sich die neue Gruppeneinteilung auch auf die Kreisliga A im Kreis Rees-Bocholt auswirken. Denn in der vergangenen Spielzeit kam es im Kreisliga-Oberhaus zu einem vermehrten Abstieg, weil in den Gruppen vier und fünf der Bezirksliga insgesamt drei Teams des Kreises abgestiegen sind. Diese Gefahr ist diesmal nicht so groß.

Wenig überraschend ist die neue Gruppeneinteilung für den Landesligisten PSV Wesel. In der Gruppe zwei trifft die Mannschaft von Trainer Björn Assfelder erwartungsgemäß in der Hauptsache auf Teams, die schon in der abgelaufenen Spielzeit zu den Kontrahenten zählten. Ein paar interessante neue Aufgaben sind allerdings auch dabei. So muss sich der PSV Wesel unter anderem mit den Oberliga-Absteigern FC Kray und SV Hönnepel-Niedermörmter messen. Auch die Neulinge SV Burgaltendorf, SV Scherpenberg und Hamborn 07 dürften jede Menge Qualität mitbringen. Es gilt als sicher, dass die Liga im Vergleich zur vergangenen Spielzeit noch stärker geworden ist.

(RP)
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