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Fußball: Anadolu: Cakmaz fordert mehr Disziplin

Fußball : Anadolu: Cakmaz fordert mehr Disziplin

Fußball-Kreisliga A: Trainer Telat Cakmaz will aufhören, wenn sich seine Spieler weiter so viele Platzverweise einhandeln. Der Drittletzte GW Flüren möchte am Sonntag im Kellerduell gegen Westfalia Anholt nachlegen.

Tihomir Borojevic hatte es in den vergangenen Wochen immer wieder betont. "In der Kreisliga A spielt es keine Rolle, gegen welche Mannschaft du spielst, weil jeder jeden schlagen kann", sagte der Trainer von GW Flüren stets. Der vergangene Spieltag lieferte die eindrucksvolle Bestätigung dieser These. Die vier letzten Teams der Tabelle, darunter auch GW Flüren, gewannen ihre Partien allesamt. Somit hat sich die Situation der Grün-Weißen, die derzeit auf dem drittletzten Rang stehen, allenfalls nicht verschlechtert.

"Das war der Beweis, dass in dieser Liga alles möglich ist. Auch am Sonntag erwartet uns wieder ein interessantes Spiel", meint Borojevic mit Blick auf die Partie gegen den Vorletzten Westfalia Anholt (Anpfiff: 14.30 Uhr). Der Coach ist aber sicher, dass seine Schützlinge einen weiteren Erfolg feiern dürfen, wenn sie die Leistung wiederholen, die sie beim 4:2-Sieg beim 1. FC Bocholt II in der ersten Hälfte gezeigt haben. "Da hat die Mannschaft genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und sich auch im Zweikampfverhalten stark verbessert gezeigt", so Borojevic. Er muss am Sonntag neben den Langzeitverletzten auch Antranik Kodak (Knieverletzung), Kai Richter (Fußverletzung) und Daniel Gühnemann (Rückenprobleme) ersetzen.

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Telat Cakmaz, Trainer von Wesel Anadolu Spor, bat seine Schützlinge in dieser Woche nicht auf den Trainingsplatz, sondern zu einem klärenden Gespräch. "Ich habe der Mannschaft klar gemacht, dass ich nicht weiter zur Verfügung stehen werde, sollten sich die Undiszipliniertheiten fortsetzen", sagt der Coach. In der Tat kassierte Anadolu in den vergangenen Wochen nahezu in jeder Partie mindestens einen Platzverweis. "Wir schwächen uns nur selbst. Ich bin gespannt, wie sich die Spieler am Sonntag präsentieren", sagt Cakmaz vor der Begegnung bei TuB Bocholt II.

Der VfR Mehrhoog gehörte am vergangenen Spieltag ebenfalls zu den Teams, denen eine Überraschung gelang. Das 2:1 bei Wesel Anadolu Spor reichte aber nicht, um sich weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen. "Dafür zieht man aber andere Mannschaften mit unten rein", sagt Trainer Roger Vienenkötter. Er geht die Aufgabe am Sonntag beim Spitzenreiter BW Bienen mit gehörigem Selbstvertrauen an. "Wir fahren nach Bienen, um zu gewinnen", kündigt der Coach an. Er weist aber auch auf die Stärken des Gegners hin. "Die Mannschaft steht zu Recht ganz oben und hat einige starke Spieler in ihren Reihen." In Sachen Personal gibt es gute und schlechte Nachrichten für den VfR. Matthias Böing und Maximilian Katemann kehren ins Aufgebot zurück. Dafür fallen jedoch Torhüter Carsten Hansen (Knieverletzung) und Marius Terhorst (privat verhindert) aus.

BW Wesel darf mittlerweile den Blick etwas mehr nach oben richten. Das tut auch Trainer Rocco Steinert vor der Partie bei Olympia Bocholt. "Es läuft gut, weil die Mannschaft mittlerweile eingespielt ist und immer weniger Fehler macht", sagt Steinert.

(me)