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Fußball: Abwehr des SVS besteht den nächsten Härtetest

Fußball : Abwehr des SVS besteht den nächsten Härtetest

Von einem Unterschied von zwei Klassen war am Samstag in der Testpartie zwischen dem Fußball-NRW-Ligisten SV Schermbeck und dem Drittligisten Preußen Münster lange keine Spur.

Die neuformierte Defensive des SVS um Abwehrchef Moussa Ouattara geriet bei der 0:1 (0:1)-Heimniederlage nur selten aus den Fugen. "Das war ein echter Härtetest für uns. Preußen Münster trainiert unter Profibedingungen und war körperlich sehr robust. Deshalb bin ich mit der Leistung auf jeden Fall zufrieden", sagte der Schermbecker Coach Martin Stroetzel, der die Partie kurzerhand vereinbart hatte, nachdem das Meisterschaftsspiel bei Arminia Bielefeld II schon am Freitag abgesagt worden war.

In der 44. Minute schoss Gästestürmer José Pierre Vunguidica, der vom Bundesligisten 1. FC Köln an Preußen Münster ausgeliehen ist, das Tor des Tages. SVS-Schlussmann Sven Schneider machte beim Flachschuss vom Strafraumeck nicht die allerbeste Figur. "Der war mit Sicherheit nicht unhaltbar", meinte Stroetzel.

Der Drittligist hatte zwar ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld. Doch der Gast fand kein Mittel gegen die kompakte Defensive des SVS, die der ersten Halbzeit keine zwingende Torchance zuließ. Erst in Hälfte zwei erarbeitete sich Preußen Münster gute Gelegenheiten, traf aber jeweils nur den Pfosten (65., 75.).

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Im Spiel nach vorn zeigte sich der SV Schermbeck dagegen wenig kreativ und auch etwas mutlos. Er tauchte nur einziges Mal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. "Daran müssen wir definitiv noch arbeiten. Aber das geht nicht alles auf einmal", sagte Stroetzel. Seyit Ersoy scheiterte nach einem Eckball zuerst aus kürzester Distanz am gegnerischen Torwart. Sein Nachschuss strich nur knapp über die Latte. "In so einem Spiel bekommt man nur ein oder zwei solcher Möglichkeiten. Die muss man dann einfach nutzen", sagte Stroetzel.

SV Schermbeck: Schneider (45. Radüchel) - Gerding, Ouattara, Altenbeck, Lupitu, Stöhr (79. Jansen), T. Urban (79. Einhaus), Klimczok, M. Urban, Ersoy, Ouro-Akpo (77. Sadek).

(stgi)