Lokalsport: Absteiger HSG peilt einen Platz im Mittelfeld an

Lokalsport : Absteiger HSG peilt einen Platz im Mittelfeld an

Handball: Die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg geht mit einem kaum veränderten Kader in die Bezirksliga-Saison.

Die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg hat hart dafür gearbeitet, um nach dem Abstieg aus der Landesliga eine gute Rolle in der am Wochenende beginnenden Saison in der Handball-Bezirksliga spielen zu können. Zum Programm der Vorbereitung gehörten unter anderem zwei Wochenend-Trainingslager sowie acht Testpartien. "Wir haben vor allem am Zusammenspiel gefeilt und freuen uns jetzt, dass es wieder losgeht", sagt Trainer Marc Buil, der im zweiten Jahr für die erste Mannschaft der Spiel-Gemeinschaft verantwortlich ist.

Der Coach blickt nach einer schweren Saison in der Landesliga, in der es nur vier Siege gab, durchaus optimistisch nach vorne. "Wir haben immer noch eine sehr junge Mannschaft, die viel lernen muss. Es wird aber immer besser", sagt der Coach. Erster Gegner ist der SV Schermbeck II, der am kommenden Samstag um 19.45 Uhr in der Isselburger Sporthalle am Stromberg antritt. Anschließend folgen Spiele beim TuS Lintfort und dem Mit-Absteiger TV Jahn Hiesfeld II. "Die meisten Gegner kennen wir nicht. Die Gruppe ist daher schwer einzuschätzen. Unser Ziel ist ein Platz im oberen Mittelfeld", sagt Buil. Die Heimpartien werden zunächst in Isselburg ausgetragen. Ab Dezember werden dann auch wieder einige Begegnungen in der sanierten Westringhalle in Rees stattfinden. "Ob wir in Isselburg, Rees oder auch Mehrhoog spielen, ist uns aber eigentlich egal", so der Übungsleiter.

Nur wenig hat sich der Kader der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg verändert. Rechtsaußen André Giesbers steht momentan wegen eines beruflichen Aufenthaltes in Ägypten nicht zur Verfügung. Daher wurde Norbert Hekers reaktiviert. Steffen Giesbers will nun erst einmal seine Schiedsrichter-Laufbahn vorantreiben und daher als Spieler etwas kürzertreten. Aus der zweiten Mannschaft wird dafür Max Arendsen in den Bezirksliga-Kader aufrücken.

Verstärkungen von externen Vereinen gibt es nicht. Allerdings ist Mohammad Shawesh ein gefühlter Neuzugang. Denn der Linkshänder aus Syrien, der die Mannschaft eigentlich in der Schlussphase der vergangenen Saison im Abstiegskampf unterstützen sollte, hatte sich gleich bei seinem ersten Einsatz für die HSG den Arm gebrochen und war für den Rest der Saison ausgefallen. "Er ist jetzt aber wieder vollkommen fit", sagt Marc Buil, der in Zukunft auf viele Tore des Rückraumspielers hofft. In der Begegnung gegen den SV Schermbeck II wird voraussichtlich nur Max Arendsen aus privaten Gründen nicht dabei sein.

(misch)
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