A-Kreisligist SV Bislich steht jetzt auf einem Abstiegsplatz.

Fußball : SV Bislich hat im Abstiegskrimi nun die schlechtesten Karten

Kreisliga A: Aufgrund der weniger geschossenen Tore steht der SVB nun auf einem Abstiegsplatz. Punktgleich davor steht GW Lankern, der SV Brünen hat einen Zähler mehr. Der SV Büderich hofft noch.

Der SV Brünen hat dem Druck standgehalten und das Abstiegsduell in der Fußball-Kreisliga A gegen GW Lankern deutlich gewonnen. Die Brüner setzten sich mit 6:2 (3:1) durch und stehen damit nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. „Wenn wir verloren hätten, wären wir weg gewesen. Ich bin richtig stolz, wie die Mannschaft gespielt hat. Jetzt haben wir alles in eigener Hand“, freute sich SVB-Trainer Aycin Özbek, der mit seinem Team nun einen Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat. „Das war eine absolut verdiente Niederlage, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. Wenn man so auftritt, steht man in der Tabelle zurecht so da. Das war viel zu wenig“, sagte  Lankerns Trainer Markus Rambach.

Vor rund 250 Zuschauern erwischte der Gastgeber einen Start nach Maß. Kapitän Jan Rother erzielte nach 19 Minuten die Führung. Nico Janzen (31., 36.) erhöhte mit zwei Treffern auf 3:0. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verkürzte Sebastian Klein-Schmeink für die Gäste. Nach dem Wechsel blieb Brünen die spielbestimmende Mannschaft. Janzen (56.) traf folgerichtig zum 4:1.

Auch durch den abermaligen Anschlusstreffer von Benedikt Klump (58.) ließen sich die Brüner nicht beirren. Cantürk Mar (60.) und Luca Schanzmann (62.) machten kurze Zeit später alles klar. „Wenn wir uns in den letzten beiden Spielen so präsentieren, steigen wir ab. Mit so vielen individuellen Fehlern kann man einfach nicht bestehen“, sagte Rambach.

Für den SV Bislich sieht es noch ein wenig düsterer aus. Denn die Mannschaft fiel nach der 0:3 (0:1)-Heimniederlage gegen Fortuna Millingen auf einen Abstiegsplatz zurück. Sie hat zwar ebenso viele Punkte auf dem Konto wie GW Lankern und hat auch ein identisches Torverhältnis. Allerdings hat der SVB weniger Treffer erzielt als der Konkurrent. „Jetzt wird es ganz schwer“, sagt SVB-Trainer Sven Scholten. Der Gastgeber vergab in der Anfangsphase beste Möglichkeiten. Dann nutzte Millingen einen Foulelfmeter zur Führung. In der zweiten Halbzeit legten die Gäste in der 74. und 89. Minute nach. „Wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt“, sagte Scholten.

Der VfR Mehrhoog ist nach der 2:5 (1:3)-Niederlage beim SV Rees auch rechnerisch abgestiegen. „Die letzten Spiele wollen wir noch vernünftig über die Bühne bringen und wenn möglich noch einmal gewinnen. Das hätte sich die Mannschaft verdient“, sagte VfR-Trainer Frank Terhorst. Sein Team gab sich auch in Rees trotz frühen 0:3-Rückstands (11., 14., 27.) nicht auf. Simon Bauhaus (31.) verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:3. Andy Hoffmann (58.) verkürzte nach dem Wechsel auf 2:3 (58.). „In der Phase waren wir am Drücker, belohnen uns aber nicht“, so Terhorst. Der SV Rees traf zum 4:2 (78.) und 5:2 (83.).

BW Wertherbruch trennte sich mit einem 3:3 (0:1) von TuB Mussum und verspielte in letzter Minute den Sieg. Nach dem 0:1 (42.) wendeten Yannick Weidemann (49.), Domenik Schweers (55.) und Leonardo Moschüring (58.) für die Blau-Weißen das Blatt. Die Gäste kamen durch Treffer in der 65. und 90. Minute noch zum Ausgleich. „Durch die Drangphase nach der Halbzeit hat uns am Ende die Kraft gefehlt“, sagte Wertherbruchs Trainer Rene Olejniczak.

Der SV Büderich schöpft in der Kreisliga A Moers neue Hoffnung. Nach dem 3:2 (1:0) gegen den FC Neukirchen-Vluyn ist der Klassenerhalt weiter möglich. „Die Mannschaft gibt sich nicht auf“, so SVB-Coach Stefan Tebbe. Jan Satzinger (35.) und Daniel van Husen (57.) sorgten für ein 2:0. Die Gäste schafften den Ausgleich (74./88.) ehe Jan Satzinger (90.) zum Sieg traf.

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