Eine Modellregion mit dem Kreis Kleve So will der Kreis Wesel den ökologischen Umbau angehen

Niederrhein · Seit drei Monaten bilden die Kreise Kleve und Wesel die „Öko-Modellregion Niederrhein“. In einer Auftaktveranstaltung auf Haus Riswick stellten die Akteure ihr Konzept für die nächsten drei Jahre vor und warben um Unterstützung.

 Projekt- Managerin Kirstin Surmann, Landrat Ingo Brohl (Wesel) und Landrätin Silke Gorißen (Kleve, v.l.)

Projekt- Managerin Kirstin Surmann, Landrat Ingo Brohl (Wesel) und Landrätin Silke Gorißen (Kleve, v.l.)

Foto: Evers, Gottfried (eve)

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nur 2,4 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in den Kreisen Kleve und Wesel werden bislang ökologisch bewirtschaftet. Landesweit liegt der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen bei 6,5 Prozent, bundesweit sind es zehn Prozent. Mit anderen Worten: Der untere Niederrhein ist bislang weit davon entfernt, eine Öko-Domäne zu sein. Doch das soll sich nun ändern. Mit dem Zusammenschluss zur „Öko-Modellregion Niederrhein“ wollen beide Landkreise erreichen, dass der Anteil an ökologisch bewirtschafteter Fläche deutlich steigt – mindestens auf das Doppelte im Projektzeitraum von drei Jahren. Im Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Riswick in Kleve, besiegelten Landrätin Silke Gorißen für den Kreis Kleve und Landrat Ingo Brohl für den Kreis Wesel am Dienstag ihre Zusammenarbeit. Vertreter der Öko-Modellregion Niederrhein stellten ihre Ziele für die nächsten drei Jahre vor und warben bei lokalen Akteuren für Unterstützung.