Skelettfund in Hamminkeln: Leiche ist seit 34 Jahren vermisste Frau

Skelettfund bei Bauarbeiten in Hamminkeln: Tote ist seit 34 Jahren vermisste Frau

Nach einem Skelettfund bei Bauarbeiten in Hamminkeln hat die Polizei Gewissheit. Es handelt sich bei der Toten um jene Frau, die seit den frühen Achtzigern vermisst wurde. Ob man ihren Tod noch aufklären kann, ist fraglich.

Sicher aber ist: Das Skelett, das am Montag nahe eines Waldes im Stadtteil Mehrhoog im Bereich Schledenhorster Straße gefunden wurde, ist das jener Frau, die seit dem Jahr 1982 in Mehrhoog als vermisst galt.

Das bestätigte die Duisburger Polizeisprecherin Daniela Krasch auf Anfrage unserer Redaktion. Die Rechtsmediziner hatten das Skelett untersucht und dabei Merkmale gefunden, die eindeutige Hinweise auf die Frau gaben. "Als Merkmale können etwa Zähne, Größe des Skeletts und auch Knochen gelten", sagte Krasch. Ob allerdings jemals geklärt wird, wie die Frau zu Tode kam, bleibt offen. "Wir haben bisher keine Spuren gefunden", sagte die Polizeisprecherin.

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Im Jahr 1982 meldete der Ehemann seine Frau als vermisst. Die Frau war damals 45 Jahre alt. Das Paar wohnte in Mehrhoog. Die Ermittler hatten nach einer gewissen Zeit den Ehemann selbst unter Verdacht, nahmen ihn in Untersuchungshaft, fanden aber die Leiche nicht. Erst bei Bauarbeiten in Mehrhoog durch das Unternehmen Amprion im Zuge einer Stromleitung wurde das Skelett am vergangenen Montag - 34 Jahre später - gefunden.

(SP)