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Schermbeck: Senioren-Wegweiser neu aufgelegt

Schermbeck : Senioren-Wegweiser neu aufgelegt

Weil sich viele Daten geändert haben, musste das in Schermbeck gut nachgefragte Nachschlagewerk überarbeitet werden.

Fünf Jahre nach dem Erscheinen der Erstausgabe des Senioren-Wegweisers wurde gestern im Rathaus die zweite Auflage vorgestellt. Herausgeber ist die Gemeinde Schermbeck. Bürgermeister Mike Rexforth dankte dem Seniorenbeirats-Vorsitzenden Friedhelm Stoltenberg, der in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung die inhaltliche Recherche übernahm. In der Erstausgabe vom März 2012 hatten sich so viele Daten geändert, dass es höchste Zeit für eine Überarbeitung wurde. Die farbige Broschüre im Format des örtlichen Telefonbuches wurde in einer Auflage von 2500 Exemplaren hergestellt. Die Broschüre kann kostenlos abgegeben werden, weil die Volksbank Schermbeck, die Niederrheinische Sparkasse Rhein-Lippe und das Dorstener Fitness-Center Injoy die Finanzierung übernahmen. Am Info-Stand des Seniorenbeirats vor Rossmann wird der Senioren-Wegweiser ebenso abgegeben wie im Bürgerbüro, bei den Sponsoren, vom Bürgertreff, vom Netzwerk, von der Nachbarschaftsberatung und von den Schermbecker Arztpraxen. Erstmals gibt es auch eine Online-Version. Als PDF-Datei kann der Wegweiser auf der Homepage www.schermbeck.de eingesehen und downgeloadet werden. Der Broschüre wird eine Lupe im Scheckkartenformat beigefügt, sodass die an sich schon große Schrift von sehbehinderten Menschen noch leichter gelesen werden kann.

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Die in sechs Kapitel gegliederte Broschüre befasst sich im ersten Teil mit der "Beratung und Information". Das reicht von der allgemeinen sozialen Beratung über die Demenz- und Schuldnerberatung bis hin zu Selbsthilfegruppen und zur Kriminalprävention. Im Kapitel "Bildung/Freizeit/Kultur/Sport" werden die Kirchengemeinden, Gruppen, Sportangebote, Büchereien und Einrichtungen für Freizeit und Sport vorgestellt. Das Kapitel "Rechtshilfe" informiert über die Rechtsberatungs- und Prozesskostenhilfe, über die Patientenverfügung, die Vorsorgevollmacht und die Betreuungsverfügung.

Im Kapitel "Unterstützende Hilfe/Wohnen im Alter" erfährt der Leser Details zur Pflegeversicherung, zur Wohnraumanpassung. Ambulante Pflegedienste werden ebenso vorgestellt wie Mahlzeitendienste, Fahrdienste, der Hausnotruf und Möglichkeiten der Kurzzeitpflege.

Wie erhält man Wohngeld? Wie kann man von den Fernseh- und Rundfunkgebühren befreit werden? Gibt es Möglichkeiten zur Befreiung von der Medikamentenzuzahlung und der Praxisgebühr? Welche Vergünstigungen gibt es für Schwerbehinderte? Antworten auf diese Fragen erhält man im Kapitel "Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen". Informationen zur "Medizinischen Versorgung" runden die Broschüre ab.

(hes)