Schermbeck Schulbus-Unfall unvermeidbar

Schermbeck · Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Ermittlungen rund um den tödlichen Schulbus-Unfall in Damm Ende Januar eingestellt. "Es bestand kein hinreichender Tatverdacht", sagt Oberstaatsanwalt Rolf Haferkamp auf RP-Anfrage. Der 13 Jahre alte Junge, der noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlag, habe verkehrswidrig gehandelt, so dass der Unfall unvermeidbar gewesen sei. Der Gesamtschüler war hinter dem Schulbus auf die B 58 gelaufen und vom Auto einer 18-Jährigen erfasst worden.

Der Busfahrer hatte sein Gefährt zwischen zwei offiziellen Haltestellen gestoppt und vorschriftsmäßig die Warnblinkanlage eingeschaltet. Ein Halteverbot besteht an dieser Stelle nicht. Beamte stellten damals das Fahrzeug der 18 Jahre alten Schermbeckerin sicher. Gutachten wurden angefertigt, das Ermittlungsverfahren an die Staatsanwaltschaft Duisburg geleitet.

(RP)
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