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Schermbeck: Sperrung am Brüner Weg bleibt bis Mitte April

Verkehr in Schermbeck : Sanierung am Brüner Weg dauert länger

Die Bauarbeiten am fünf Kilometer langen, stark befahrenen Wirtschaftsweg haben sich aufgrund der Witterungen verzögert. Die Vollsperrung bleibt daher bis mindestens Mitte April.

Die am 11. Januar begonnene Sanierung des Brüner Weges zwischen den Straßen Zum Brand und Üfter Weg ist weit vorangeschritten. Inzwischen hat die Fahrbahn auf einer Länge von rund 970 Metern eine neue Asphaltdecke erhalten. Es fehlen nun noch die Bedeckungen der beiden randlichen Straßenbanketten, bevor die Vollsperrung aufgehoben werden kann und der Verkehr wieder freigegeben wird.

Die Fertigstellung der Sanierung und des Ausbaus des ersten Teilabschnittes war eigentlich für März 2021 geplant. „Witterungsbedingt sind die Arbeiten gegenwärtig rund drei Wochen in Verzug“, teilt Gerd Abelt als allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters mit. Bei entsprechender Wetterlage sei mit einer Fertigstellung in der 16. Kalenderwoche – also Mitte April – zu rechnen.

Der zukünftige Fahrbahnquerschnitt des Teilabschnittes besteht laut Abelt aus einer 3,50 Meter breiten Asphaltoberfläche, einem 0,6 Meter breiten Streifen aus Gittersteinen auf beiden Seiten des Brüner Weges für den Begegnungsverkehr und aus einer 0,4 Meter breiten, beidseitigen, ungebundenen Schottertragschicht, so dass die Gesamtbreite der Straßenkrone zukünftig 5,5 Meter beträgt.

Die Sanierungsmaßnahmen am maroden Brüner Weg sollen fortgesetzt werden. Nachdem die Bezirksregierung Düsseldorf am 1. Oktober eine Förderzusage für die Sanierung des Brüner Weges zwischen Zum Brand und Üfter Weg gegeben hatte, hat die Bewilligungsbehörde es auf Nachfrage der Gemeindeverwaltung als vorteilhaft bewertet, einen weiteren Förderantrag zu stellen, und zwar für jenen Teilbereich des Brüner Weges, der zwischen den Straßen Am Fuchsbau und Zum Elsenberg liegt.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat am 22. Dezember 2020, für diesen Teilbereich einen Förderantrag zu stellen. Für die Sanierung des zweiten Bauabschnitts hat die Verwaltung Gesamtkosten in Höhe von rund 410.000 Euro ermittelt. Der Eigenanteil der Gemeinde beläuft sich auf rund 123.000 Euro. Diesen Betrag hat der Kämmerer Frank Hindricksen im Entwurf des Haushaltsplanes für das Jahr 2021 im Produkt Wirtschaftswege ausgewiesen. „Der Förderantrag für die Sanierung/Ausbau des zweiten Teilabschnitts wurde bereits beim Zuwendungsgeber eingereicht“, teilte Gerd Abelt mit.

Die Verwaltung beurteilt die Erfolgsaussichten aus den begrenzten Zuschussmitteln positiv, weil die Gemeinde bereits über ein Wirtschaftswegekonzept verfügt. Dieses Konzept stuft den Brüner Weg in dem Bereich, der jetzt saniert werden soll, in die Wegekategorie B ein. Diese Kategorie weist multifunktionale Verbindungswege aus mit der Empfehlung, kurzfristig Maßnahmen durchzuführen.

Der fünf Kilometer lange Brüner Weg ist einer der am stärksten befahrenen Wirtschaftswege in Schermbeck. Er hatte eine Fahrbahndecke mit einer durchschnittlichen Breite von drei Metern und entsprach damit nicht mehr den heutigen Anforderungen.

(hs)