Schermbeck: Protest gegen AfD

Schermbeck : Protest gegen den Rechtsruck 

In den sozialen Medien hat sich inzwischen eine Gruppe gebildet, die zum „Aufstehen für eine solidarische, gerechte und demokratische Gesellschaft“ aufruft.

Der vor zwei Jahren gegründete AfD-Ortsverband Schermbeck will sich am kommenden Samstagmorgen, 22. September, erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Der Infostand wird zwischen Volksbank und Mittelstraße auf einer gemeindlichen Fläche stehen. Ob der Vorstand dort sein wird, ist noch ungewiss. Bislang wurden die Namen trotz mehrfacher Bitten der Presse nicht bekanntgegeben. Bekannt ist lediglich, dass zwölf Gründungsmitglieder anwesend waren und dass Andre Rautenberg der Sprecher der Gruppe ist.

Einen Steinwurf vom AfD-Stand entfernt sind die Schermbecker Christdemokraten bei Overkämping zwischen 10 und 13 Uhr mit einem Info-Stand vertreten. Zwischen 10 und 11 Uhr kommt Sabine Weiss, CDU-Kreisvorsitzende und Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, vorbei. Auch Bürgermeister Mike Rexforth hat sein Kommen zugesagt und auf dem sozialen Netzwerk Facebook den Bürgern empfohlen, sich ein wenig Zeit zu nehmen, um ein Zeichen zu setzen.

In den sozialen Medien hat sich inzwischen eine Gruppe gebildet, die zum „Aufstehen für eine solidarische, gerechte und demokratische Gesellschaft“ aufruft. „Wir, eine Gruppe von Freunden, wollen ein Zeichen setzen, dass diskriminierendes, hetzerisches und rechtes Gedankengut in Schermbeck nichts verloren hat“, heißt es auf einem Flyer der Gruppe, die sich nicht näher vorstellt, aber öffentlich aufruft, auf dem Parkplatz Overkämping zwischen 10 und 13 Uhr friedlich gegen einen Rechtsruck zu protestieren.

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