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SChermbeck: Neuer Einstiegsort für Kanuten an der Lippe geplant

Schermbecker Politik entscheidet : Neuer Einstiegsort für Kanuten an der Lippe geplant

Die bisherige Einstiegsstelle an der Maassenstraße in Schermbeck wird zurückgebaut. Die Politik entscheidet.

(hs) In absehbarer Zeit wird es eine neue Kanu-Anlegestelle an der Lippe geben. Mit großer Mehrheit beschloss der Haupt- und Finanzausschuss, die Verwaltung möge Angebote für Planungsleistungen einholen und dem Bau- und Liegenschaftsausschuss vorlegen. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden sowie Straßen NRW und dem Lippeverband soll der bisher geduldete Ein- und Ausstieg an der Maassenstraße zurückgebaut werden (wir berichteten). Als Ersatzmaßname für die Schließung des stark nachgefragten Einstiegsstelle an der Maassenstraße soll eine neue Ein- und Ausstiegsstelle geschaffen werden. Diese Stelle befindet sich etwa 500 Meter östlich der Lippebrücke in unmittelbarer Nähe des Forellenzentrums Naroda, und zwar auf der Südseite der Lippe. Hier verkehrte früher die Lippefähre zwischen Schermbeck und Gahlen.

 Der Lippeverband begrüßt die Planung und den Bau einer Rampe mit der Fließrichtung der Lippe. Auch seitens des Kanuverbandes NRW wird das Vorhaben ausdrücklich begrüßt. Der Lippeverband geht aber nur in die Umsetzung der Maßnahme, wenn einige begleitende Maßnahmen gesichert sind. Notwendige begleitende Maßnahmen sind die Errichtung eines Park-, Rangier- und Wendebereiches im Einklang mit dem Hochwasserschutz und die Errichtung einer WC-Anlage mit barrierefreiem Zugang.

Die Finanzierung soll im Wesentlichen durch Mittel aus der „Förderung der Strukturentwicklung ländlicher Räume“ gesichert werden. Die Gemeinde Schermbeck könnte bei einer Antragstellung im Jahre 2020 als Kommune mit einem Haushaltssicherungskonzept noch einen erhöhten Fördersatz von 85 Prozent bekommen. Der Eigenanteil der Gemeinde Schermbeck zur Errichtung einer Kanu-Anlegestelle bei Naroda beträgt 29.250 Euro. Das sind Schätzungswerte der Gemeinde zur ersten Orientierung. Belastbare Zahlen können erst durch ein Fachplanungsbüro ermittelt werden.