Schermbeck: Matthias Müller freut sich über die goldene Schüppe

Schützen in Schermbeck : Matthias Müller freut sich über die goldene Schüppe

(hs) Die Schüppenschützen haben sich kürzlich zum Schüppenwerfen getroffen. Vorjahressieger Peter Francesconi eröffnete den Wettbewerb. Seine – allerdings mit der linken Hand – vorgelegten 9,20 Meter wurden von den meisten nachfolgenden Werfern leicht übertroffen.

In drei Durchgängen musste die Schüppe möglichst weit geworfen werden. Die Einzelergebnisse wurden zusammengezählt.

„Wir haben einen neuen Schüppenkönig“, rief Jens Hindricksen als Präsident der Schüppenschützen um 20.58 Uhr den übrigen Schüppenschützen und Gästen zu, die das Schüppenwerfen verfolgt hatten. Neuer König wurde der 29-jährige Kraftwerker Matthias Müller. Nach Würfen mit den Einzelweiten 13,30 Meter, 13,70 Meter und 11,50 Meter reichte die Gesamtweite von genau 38,50 Metern am Ende für den Gesamtsieg. Vor zwei Jahren hätte Matthias Müller beinahe den Sieg errungen. Damals musste er sich Kevin Hörning geschlagen geben. Im vergangenen Jahr sah es nach zwei Würfen ebenfalls nach einem Sieg aus. Doch dann leistete sich Müller eine verbotene Berührung der hölzernen Abflugmarkierung. Mit einer um 3,30 Metern geringeren Gesamtweite belegte Bernhard Kappe in diesem Jahr den zweiten Platz.

Da Schriftführerin Karina Hörning alle Wurfergebnisse der 38 Teilnehmer sorgfältig notierte, blieb Guido Nuykens Missgeschick nicht verborgen. Nach zwei Übertritten und einer geringen Wurfweite von 6,10 Metern legte er mit der Gesamtweite von 6,10 Metern das schlechteste Gesamtergebnis vor. Während König Matthias Müller die goldene Schüppe erhielt, musste Nuyken sich mit der „Doofen“-Schüppe zufrieden geben. Die trug er auch schon mal im Jahre 2014 bei den Umzügen an der Seite des Königs Kevin Lützler.

„O la la, wir haben einen König“, sangen die Schüppenschützen. Danach sangen sie gemeinsam mit dem neuen König „Schwer mit den Schätzen des Orients beladen...“.

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