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Schermbeck: Ehrenamtskarte für die Frauen von der Blutspende

Schermbeck : Ehrenamtskarte für die Frauen von der Blutspende

Seit 18 Jahren unterstützen mehrere Schermbeckerinnen die Blutspendeaktionen in der Gemeinde. Dafür erhielten sie jetzt von der Verwaltungsspitze Blumen und die Ehrenamtskarte, die bis zum Jahr 2021 gilt.

Sieben Jahre nach der Einführung der nordrhein-westfälischen Ehrenamtskarte durch den Rat der Gemeinde Schermbeck am 21. Juli 2011 sind am Donnerstag  im Rathaus gleich neun Ehrenamtskarten an Mitglieder des Blutspendeteams verliehen worden. Wenn das Deutsche Rote Kreuz viermal jährlich zum Blutspenden ins Jugendheim an der Kempkesstege einlädt, dann ist der gesamte Verlauf der Blutspendeaktion nur deshalb möglich, weil eine Gruppe Schermbecker Frauen seit Mai 2000 ehrenamtlich dafür sorgt, dass die Arbeit der Ärzte reibungslos funktionieren kann. Für dieses langjährige ehrenamtliche Engagement erhielt das Team gestern von Bürgermeister Mike Rexforth und vom gemeindlichen Wirtschaftsförderer Friedhelm Koch im Rathaus die gemeindliche Ehrenamtskarte.

Zum gestern ausgezeichneten Blutspendeteam gehören Ludgera Kraß und Margret Dickmanns ebenso wie Ria Grewing, Mathilde Jansen, Anneliese Tenberg, Brigitte Teuber, Regina Vengels, Anne Vitt und Dagmar Wüstemann. Die Ehrenamtskarte ist Ausdruck der Wertschätzung für den großen ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger und verbindet diese Würdigung mit einem praktischen Nutzen. Menschen, die sich in besonderem zeitlichem Umfang für das Gemeinwohl engagieren, können mit der Karte die Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt nutzen. Die Karte gilt bis zum Jahre 2021.

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Bis Mai 2000 wurden die Schermbecker Blutspendetermine von Mitgliedern des Weseler DRK-Ortsverbandes betreut. Da den älter gewordenen Damen der weite Weg und der anschließende Dienst immer schwerer fiel, hielt der DRK-Kreisverbandsvorsitzende Günter Faßbender Ausschau nach einem Schermbecker Team. Über den ehemaligen Bürgermeister Bernhard Krass, der Faßbender aus der Zeit als Stadtdirektor von Wesel kannte, gelang es, ein Damenteam zu bilden. Die Frauen kannten sich bereits untereinander, so dass kein langer Gruppenfindungsprozess ablaufen musste. Die meisten „Gründungsmitglieder“ sind bis heute beim Betreuungsteam geblieben, das inzwischen von Brigitte Teuber, der Einkaufschefin, und von Anne Vitt, der Garnierungsspezialistin, ergänzt wird.