Niederrhein: Schauinsland rechnet mit Rekordzahlen

Niederrhein: Schauinsland rechnet mit Rekordzahlen

Kurz vor dem Start der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin hat das Duisburger Reiseunternehmen Schauinsland bekanntgegeben, dass die zum Geschäftsjahresbeginn gesetzten Unternehmensziele deutlich übertroffen werden könnten. Aktuell geht der Reiseveranstalter davon aus, mit einem Teilnehmerplus bis zehn Prozent das laufende Geschäftsjahr abzuschließen. Vor allem die starke Nachfrage der Zielgebiete Türkei, Ägypten und Griechenland trüge mit einem Zuwachs von jeweils rund 50 Prozent maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Weitere Wachstumstreiber seien Portugal, Bulgarien und die Emirate mit einem Plus von über 20 Prozent.

Schauinsland hatte bereits das zurückliegende Geschäftsjahr mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Bei einem Jahresumsatz von 1,18 Milliarden Euro schenkten über 1,43 Millionen Gäste dem Duisburger Reiseveranstalter ihr Vertrauen. Geschäftsführer Gerald Kassner hatte nach der Bekanntgabe dieser Zahlen für das neue Geschäftsjahr (2017/18) mit einen Zuwachs von fünf Prozent gerechnet. Diese Prognose wird das Unternehmen im Jahr seines 100-jährigen Bestehens jedoch deutlich übertreffen und eine neue Rekordmarke aufstellen. "Die Buchungseingänge der letzten Wochen und Monaten stimmen uns sehr zuversichtlich, dass das aktuelle Geschäftsjahr wieder ein gutes Jahr für die Touristik und Schauinsland werden wird. Die Gästezahlen in allen wichtigen Destinationen sind merklich gestiegen, so dass wir uns über alle Zielgebiete hinweg über ein zweistelliges Plus freuen. Insbesondere in der Frühbucherphase konnten wir deutlich zulegen und Marktanteile hinzugewinnen ", sagt Kassner.

Eine hohe kundenseitige Nachfrage der angebotenen 100-Jahr-Specials verstärkte den positiven Trend. Unterstützend konnte die Flugkapazität trotz Wirren um die Air-Berlin-Insolvenz und Niki kompensiert und um sogar 20 Prozent erhöht werden.

Doch nicht nur die Zuwächse in den Zielgebieten stimmen die Verantwortlichen bei dem Reiseunternehmen zuversichtlich, sondern auch die fünf Hotelbeteiligungen und die Airline Sundair, an der das Unternehmen zu 50 Prozent beteiligt ist. "Beide neuen Säulen der Schauinsland-Gruppe entwickeln sich sehr positiv, liegen zu 100 Prozent im Plan und tragen maßgeblich zum Aufwärtstrend bei", berichtet Kassner.

(RP)