Wesel: Sauberer Strom aus Sonnenlicht

Wesel: Sauberer Strom aus Sonnenlicht

Die Weseler Firma Solonic, Anbieter für Fotovoltaik-Anlagen, ist einer von 25 Ausstellern, die sich bei den Energie-Tagen am 10. und 11. April im Sparkassen-Citycenter und rund ums Berliner Tor präsentieren.

Auch wenn die Einspeisevergütung für Strom zum 1. Januar von 43 auf 39 Cent pro Kilowattstunde gefallen ist und ab 1. Juli – politisch gewollt – weiter sinken könnte, lohnt sich die Investition in die Anschaffung einer Solaranlage. Davon jedenfalls ist Hans Holtmann überzeugt. "Denn aufgrund sinkender Modulpreise und zinsgünstiger Darlehen sind die Renditemöglichkeiten einer Fotovoltaik-Anlage immer noch höher als bei jeder anderen Geldanlage", sagt der Geschäftsführer der Weseler Firma Solonic mit Sitz an der Werner-von-Siemens-Straße (Ex-Siemens-Verwaltungsgebäude). Kein Wunder, dass die Solonic-Auftragsbücher bis Mitte des Jahres prall gefüllt sind. Was allerdings niemanden davon abhalten sollte, den Solonic-Informationsstand während der Energie-Tage am Wochenende 10. und 11. April, jeweils von 11 bis 17 Uhr, im Verbands-Sparkassen-City-Center zu besuchen.

Schatten wird analysiert

Wie schon bei der Premiere der Energiemesse im vergangenen Jahr, so hoffen Holtmann und dessen Geschäftsführer-Kollege Frank Soldat mit einem gewaltigen Besucherinteresse. "Wir hatten 2009 mehr als 70 ernstgemeinte Anfragen und haben entsprechend viele Angebote schrieben", sagt der für den Bereich Vertrieb zuständige Hamminkelner Holtmann.

Bevor die Techniker von Solonic mit der Installation der Module beginnen können, müssen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Wichtig ist es beispielsweise, dass das Dach eines Hauses möglichst nach Süden ausgerichtet ist und nicht durch große Bäume oder Nebengebäude verschattet wird. Mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms ermitteln die Solonic-Experten, ob sich die Investition in eine Solaranlage rechnet. "Unser Programm kann den Sonnenstand auf dem entsprechenden Dach über ein ganzes Jahr hinweg simulieren", erklärt Hans Holtmann. "Mithilfe der so genannten Verschattungsanalyse können wir feststellen, welche Bereiche des Dachs für die Installation mit Modulen in Frage kommen."

Die Kosten für den Bau einer Fotovoltaik-Anlage schwanken stark und müssen für jedes Objekt individuell ermittelt werden. Bei einer Investitionssumme von beispielsweise 20 000 bis 25 000 Euro, die zu 100 Prozent über Kredite finanziert wird, schreibt die Anlage nach Berechnungen von Solonic bereits nach neun bis zwölf Jahren schwarze Zahlen. Wenn die staatlich garantierte Einspeisevergütung nach insgesamt 20 Jahren endet, kann der Betreiber der Anlage den danach produzierten Strom auch für den privaten Verbrauch nutzen.

Beitrag zur CO2-Reduzierung

Unabhängig von den Renditemöglichkeiten steigt bei Solonic mittlerweile auch die Zahl derjenigen Kunden, die sich in erster Linie aus ökologischen Gründen für eine Fotovoltaik-Anlage entscheiden, um damit einen kleinen persönlichen Beitrag zur dringend nötigen CO2-Reduzierung zu leisten.

www.solonic.de

(RP)