Wesel: Sammlung Abresch: zwei weitere Jahre im Museum

Wesel : Sammlung Abresch: zwei weitere Jahre im Museum

Hinter den Kulissen zogen sich die Verhandlungen zäh hin. Nun ist eine Lösung für den künftigen Verbleib der Sammlung Abresch ("LebensZeichen – Nachkriegszeit und Fünfziger Jahre") erzielt worden. Heute wird sie offiziell vorgestellt.

Hinter den Kulissen zogen sich die Verhandlungen zäh hin. Nun ist eine Lösung für den künftigen Verbleib der Sammlung Abresch ("LebensZeichen — Nachkriegszeit und Fünfziger Jahre") erzielt worden. Heute wird sie offiziell vorgestellt.

Ergebnis: Die Sammlung des Weseler Pfarrers wird noch länger im Preußen-Museum bleiben — nicht als Dauerlösung, sondern vorerst befristet auf zwei Jahre.

Hintergrund: Das Preußen-Museum muss wegen der finanziellen Lage der Stiftung eine Neukonzeption — darunter auch die Neugestaltung des Kellers, in dem Abreschs Stücke zu sehen bzw. gelagert sind — zurückstellen. Platz für die Sammlung Abresch ist nun weiter vorhanden. Ebenso sind Museums- Projekte derzeit nicht finanzierbar.

Der Betrieb mit Sonderausstellungen ist gesichert. Ursprünglich war der Abzug der Abresch-Sammlung zum Jahresende 2008 gefordert worden, was eine heftige Debatte in Wesel auslöste. Der Sparkurs des Museums äußert sich auch darin, dass die Stelle des ausgeschiedenen Verwaltungsleiters Michael Stein vorerst nicht besetzt wird. Ob die Stadt für den Verbleib der Sammlung Abresch zahlt, ist unklar. Die Stiftung finanziert Museumsarbeit aus Zinserträgen. Diese sind stark gesunken.

(RP)
Mehr von RP ONLINE