Hünxe : Regionalrat erklärt CDU Hünxe den Regionalplan

In der Jahreshauptversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe hat jetzt Arnd Cappell-Höpken, Mitglied der RVR-Verbandsversammlung („Ruhrparlament“) und Mitglied des Kreistages im Kreis Wesel, Informationen zum neuen Regionalplan gegeben.

Es handelt sich derzeit dabei um einen Bearbeitungsentwurf, der seit der 35. Kalenderwoche 2018 veröffentlicht ist. Er umfasst 2.500 Seiten und ist gegliedert in vier Ordner. Für die Gemeinde Hünxe ergeben sich durch den neuen Regionalplan zusätzliche Wohnflächen bis zum Jahr 2034, die noch durch neue Bebauungspläne festgelegt werden müssen.

Im Gebiet des Regionalverbandes Ruhr (RVR) liegen 53 Kommunen.  Das Gebiet reicht von Sonsbeck im Westen bis nach Hamm im Osten, von Haltern im Norden bis Breckerfeld (Ennepe-Ruhr-Kreis) im Süden. 5,1 Millionen Menschen leben im RVR-Gebiet. Der RVR ist die Regionalplanungsbehörde. Der neue Regionalplan soll bis 2034 gültig sein. Der Regionalplan ist eine Regionalplanfestlegung, die das Fundament für die weitere Bebauung bildet. Zwischendurch sollen die Kommunen Änderungen des Regionalplans beantragen können. Das heißt aber nicht, dass den Änderungswünschen dann auch entsprochen wird. „Positiv ist, dass der Industrie- und Gewerbepark Bucholtwelmen voraussichtlich um zusätzliche 25 Hektar erweitert werden kann“, heißt es in der Mitteilung der Hünxer CDU. Zu Beginn der Jahreshauptversammlung ehrte der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe, Wilhelm Windszus, folgende Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft in der CDU: Werner Poetschki, Barbara Wiegers (beide 50 Jahre Mitglied), Ernst-Alfred Mols (40 Jahre Mitglied), Kaspar Bruckmann und Christian Zimmermann (beide 25 Jahre Mitglied).

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