1. NRW
  2. Städte
  3. Wesel

Hamminkeln: Richtfest für Gesundheitshaus für Mehrhoog

Hamminkeln : Richtfest für Gesundheitshaus für Mehrhoog

Das Projekt mit Arzt- und Therapiepraxen sowie barrierefreien Wohnungen soll im Juli fertig sein.

Das Gebäude auf dem zentralen Grundstück an der Bahnhofstraße zwischen Discounter Penny und der Sonnen-Apotheke ist in den vergangenen Monaten zu erheblicher Größe gewachsen. Gestern wurde Richtfest gefeiert für das Gesundheitshaus mitten im Ort.

Die Feier markiert einen wichtigen Zwischenschritt für ein Haus, das eine neue Qualität in der Gesundheits- und Medizinversorgung in Mehrhoog bringt. Bauherr ist der örtliche Apotheker Jan Buskase, der gestern die Gäste begrüßte. Mit Rainer Zander ging er auf eine kleine Besichtigungstour. Der Mediziner zieht von gegenüber ins Gesundheitshaus. "24 Jahre war ich in meiner Praxis, die ich in einer ehemaligen Gaststätte aufgebaut habe. Ich freue mich auf die Räume im neuen Gebäude, es sieht alles gut aus."

Rund 1500 Quadratmeter Nutzfläche umfasst das Projekt. Idee ist, medizinische und gesundheitliche Angebote dort im Dorf zu konzentrieren, wo ohnehin viel Kundschaft kommt. Die Erreichbarkeit des Gesundheitshauses ist optimal, die Parksituation ist top, und das Straßendorf im Umfeld mit Nahversorgern, Banken und Geschäften üppig bestückt. Viele Menschen aus den umliegenden Dörfern wissen das zu schätzen, die Kundenbindung an Mehrhoog ist groß.

  • Hamminkeln : Ärger über teure Wohnungen in Mehrhoog
  • Ein Blitz hellt in Düsseldorf in
    Unwetterfront in der Nacht : Gewitter erleuchten den Himmel über NRW
  • Themenbild - Fussball, Jugendfussball
Ort: Winden
    Spiel, Spaß, Sport : Sommerferien mit viel Programm

Der Erfolg hängt vom Angebot ab. Außer der Gemeinschaftspraxis des Mediziners Rainer Zander werden die Praxen der Logopädin Birte Bönneken, des Psychotherapeuten de Vries sowie der Ergotherapeutin Rita Engels einziehen. Die Podologin Dremelj, die bisher in einer Praxis aus Wesel arbeitet, kommt ebenfalls. Gesucht waren auch Fachärzte, die das Angebot abrunden.

Es habe viele Interessenten und viele Gespräche dazu gegeben, aber am Ende habe es nicht sollen sein, so Jan Buskase. So ist nun Platz für sieben barrierefreie Wohnungen geblieben, von 55 bis über 100 Quadratmeter Größe, teils mit Balkonen und Dachterrasse. Entworfen wurde das Projekt vom Architekturbüro Deterding aus Dortmund. Zum Richtfest ließ sich ein Überblick über das Geschaffene machen. Wie es weitergeht, zeigten die ausgehängten Pläne. Mit dabei waren gestern die künftigen Mieter als Gäste, Handwerker der verschiedenen Gewerke, Firmenvertreter und weitere Interessenten. Zünftig mit Richtspruch nach alter Sitte ging es zu.

(thh)