Wesel: "Positive Entwicklung an Schulen"

Wesel : "Positive Entwicklung an Schulen"

Die Gesamtschule Hünxe nimmt 145 neue Schüler auf und startet mit mehr als 1000 ins neue Schuljahr. Die Gemeinschafts-Grundschule Drevenack wird erstmals zweizügig.

Über die Schulsituation in der Gemeinde Hünxe berichteten Anke Schott und Klaus Stratenwerth von der Verwaltung im Ausschuss für Schule, Jugend, Kultur und Sport.

Die Gemeinschaftsgrundschule Drevenack soll zum neuen Schuljahr 2018/19 erstmals zweizügig werden. Die Anmeldezahlen liegen aktuell bei 39, zum Schuljahr 2017/18 waren es 25. In der GGS Bruckhausen (36/39) und der GGS Hünxe (45/42) reichen die Anmeldezahlen ebenfalls für zwei Eingangsklassen. Die Schulrätin habe mit den Schulleitungen "flexible Lösungen gefunden", so Anke Schott, denn nicht alle Lehrerstellen in Drevenack seien dann in vollem Umfang besetzt. So findet etwa der Sportunterricht mit einer größeren Gruppe statt.

Für den offenen Ganztag haben sich zum neuen Schuljahr 72 Kinder in der GGS Bruckhausen, 77 Kinder in der GGS Drevenack und 85 Kinder in der GGS Hünxe angemeldet. Schott sprach von einer "positiven und erfreulichen Entwicklung der Schülerzahlen" im Vergleich zum Schulentwicklungsplan 2013, vor allem an den Grundschulen in Hünxe und Bruckhausen sowie an der Gesamtschule. Bis zum Schuljahr 2021/22 könne diese Prognose anhalten. In Drevenack steige durch die Zweizügigkeit der Raumbedarf, in Hünxe sei er ausreichend, auch in Bruckhausen seien zum neuen Schuljahr wieder acht Klassenräume vorhanden.

Die Gesamtschule Hünxe hat weiterhin fünf Züge für die 5. Eingangsklasse, für das Schuljahr 2018/19 gab es 151 Anmeldungen, 145 Schüler wurden aufgenommen. "Die Schülerzahlen steigen durch Bevölkerungszuwachs und Zuzüge", erklärte Schulleiter Klaus Ginter, "es sind keine weiteren Aufnahmen möglich." Die Sekundarstufe I sei auch von Voerdern stark nachgefragt, die Oberstufe laufe dreizügig. Wenn die Realschule Voerde schließe, "müssen wir sehen, wie sich das auf unsere Oberstufe auswirkt", sagte Ginter. Und: "Wir werden im nächsten Schuljahr mit mehr als 1000 Kindern starten." Dann soll an der Gesamtschule der offene Ganztag wieder stattfinden. Der ruhe derzeit, "aufgrund eines personellen Problems bei den Sozialpädagogen", so der Schulleiter. Für die Kollegin in Mutterschutz soll eine Vertretungsstelle eingerichtet werden.

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Klaus Stratenwerth nahm zur IT-Ausstattung an den Schulen Stellung. Mittel aus dem Fonds "Gute Schule 2020" sollen auch für Baumaßnahmen genutzt werden. "Wir beginnen noch in diesem Jahr mit einer flächendeckenden WLAN-Ausleuchtung in der Gesamtschule, dann in den Grundschulen, so der Hauptamtsleiter.

Auch arbeite man an weiteren Medienkonzepten, der Breitbandausbau sei "weitestgehend realisiert".

(P.N.)
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