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Polizei entdeckt Brand in Gaststätte in Wesel

Feuer in Gaststätte : Streifenpolizisten entdecken Brand in Weseler Hochhaus

An der Dinslakener Landstraße ist am Samstagmorgen ein Feuer in einer Gaststätte ausgebrochen. Die Ursache ist unklar. Ein Anwohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Es war mehr oder weniger Zufall, als am Samstagmorgen ein Funkstreifenwagen der Polizei zusammen mit einem Notarztfahrzeug aus Dinslaken von einem Einsatz zurückkam. Quasi im Vorbeifahren entdeckten die Beamten einen Brand.

Er war in einem Hochhaus direkt neben dem Weseler Bahnhof an der Dinslakener Landstraße 9 ausgebrochen, einem Gebäude mit 14 Etagen plus zwei Kellergeschossen und einer Tiefgarage, wobei das Erdgeschoss gewerblich genutzt wird.

Die Polizeibeamten alarmierten um 9.44 Uhr sofort die Feuerwehr. Die rückte von der nicht weit entfernten Hauptwache mit dem Löschzug Stadtmitte an. Vier Löschfahrzeuge, ein so genannter Einsatzleitwagen sowie ein Rettungsfahrzeug fuhren vor, um den Brand in einer Gaststätte, die sich im Erdgeschoss befindet, zu löschen. 22 Einsatzkräfte wurden dabei tätig.

In der Gaststätte „Kalamaia“ wurde das gesamte Inventar durch die Flammen beschädigt. Zudem verrauchten die nebenan befindliche Spielhalle sowie ein Teil des Kellers.

Menschen waren nicht mehr in den betroffenen Räumen, auch für die Bewohner des Gebäudes bestand laut Feuerwehr zu keiner Zeit eine Gefahr, so dass das Hochhaus auch nicht geräumt werden musste. Ein Bewohner wurde allerdings mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Weseler Marien-Hospital gebracht, heißt es im Bericht der Feuerwehr.

Nach dem erfolgreichen Löschen ging es ans Lüften der verrauchten Räumlichkeiten. Dabei kamen sowohl im Erdgeschoss als auch im Keller Hochdrucklüfter zum Einsatz.

Wie Einsatzleiter Frank Evers von der Weseler Feuerwehr mitteilt, war der Einsatz um 11.30 Uhr beendet.

Angaben zur Ursache des Brandes gibt es bislang nicht, die Polizei ermittelt noch.

Bei dem Feuer entstand hoher Sachschaden. Er wird mit einer Höhe zwischen 50.000 und 80.000 Euro beziffert.

(P.H.)