Philippiner als Pflegekräfte am Marien-Hospital Wesel

Kommentar zu Klinikplänen : Wertvolle neue Mitarbeiter

Das Marien-Hospital Wesel setzt auf Pflegekräfte aus dem Ausland. Dieser Schritt ist richtig – und wichtig.

Schon einmal, Mitte der 60er Jahre, wurden in Westdeutschland ausländische Krankenschwestern angeworben. Bis Anfang der 70er Jahre waren es rund 10.000 Südkoreanerinnen, die damals dafür gesorgt haben, Personallücken in den Kliniken zu stopfen. Viele der Frauen sind geblieben und haben in ihrer neuen Heimat Familien gegründet. Ebenso gut ausgebildet wie damals sind auch die Philippiner, die das Marien-Hospital angeworben hat. Dass die sechs Frauen und die beiden Männer nach einer gut einjährigen Einarbeitungsphase, in der sie unter anderem ihre Deutschkenntnisse verbessern, zu wertvollen Mitarbeiten werden, daran besteht kein Zweifel. Vorausgesetzt, dass das Hospital seiner Ankündigung Taten folgen lässt und den Mitarbeitern alle möglichen Hilfestellungen gibt, die nötig sind, damit sie sich nach möglichst kurzer Zeit im traditionell gastfreundlichen Wesel zu Hause fühlen.

Klaus

Nikolei

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