Wesel: Pfadfinder sammeln ausrangierte Tannenbäume ein

Wesel: Pfadfinder sammeln ausrangierte Tannenbäume ein

Mit der Aktion bessern die Kinder und Jugendlichen ihre Kasse fürs Sommerferiencamp auf.

Am Wochenende zogen wieder Gruppen und Vereine durch die Straßen der Kreisstadt und sammelten mehrere Tausend ausgediente Tannenbäume ein. Auch die Feldmarker Pfadfinder waren erneut mit von der Partie. In nahezu perfektem Outfit mit leuchtenden Warnwesten und dicken Arbeitshandschuhen ausgerüstet, packten sie kräftig an. Es ist dabei sowohl für die eifrigen Sammler als auch für die Bürger eine klassische "Win-Win"-Situation. Die einen bessern durch die gern gegebenen Spenden ihre Kasse auf, die anderen sind froh, das lästige Überbleibsel des Weihnachtsfestes loszuwerden.

Bereits zum 27. Mal beteiligten sich Feldmarks Pfadfinder an der Sammel- und Entsorgungsaktion. "Natürlich gibt es ab und zu auch mal Leute, die unsere Hilfe nicht in Anspruch nehmen", so Sven Lemkes, "aber die meisten sind total begeistert und legen ihre Tanne schon am Vorabend an die Straße", freute sich das Vorstandsmitglied, das den Kindern und Jugendlichen im Alter von sieben bis 17 Jahren beim Schleppen der Nadelbäume kräftig zur Seite stand.

In fünf Teams mit zehn bis zwölf Aktiven hatten sich die Pfadfinder bereits früh um neun auf den Weg gemacht. Sie zogen systematisch durch die Feldmark, Lackhausen, Blumenkamp oder auch durch das Hanseviertel, stets auf der Suche nach dem ausrangierten Grün. Jeder Gruppe stand ein Fahrzeug zur Verfügung, das sich bei voller Ladung umgehend in Richtung ASG bewegte. Mit dabei waren auch die jungen "Wölflinge" Marian, Collin, Rikmer und Elias. Sie waren in der Gruppe von Klemens Simon eingesetzt und hatten sichtlich Spaß. "Am coolsten ist es, im Lkw mitzufahren", sagte Collin. Als Dank durften sich die Pfadfinder neben Süßigkeiten zumeist auch über Geldspenden freuen. So kam schließlich dabei nach dem anstrengenden Tag eine schöne Summe heraus. Geld, das dann in neues Zelt- und Bastelmaterial investieren kann, so Klemens Simon. Das wird für das zweiwöchige Sommercamp im niederländischen Slooten dringend gebraucht.

(m-st)