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Hamminkeln: Notstrom für die Feuerwehr kommt vom Dach

Hamminkeln : Notstrom für die Feuerwehr kommt vom Dach

An der Feuer- und Rettungswache Hamminkeln wird eine neue Notstromanlage in Betrieb genommen. 2017 entstand die Idee, die zukünftige und jetzt in Bau befindliche Rettungswache mit Notstrom auszustatten, um den Betrieb und die Erreichbarkeit im Falle eines Netzausfalls sicher zu stellen. Die Idee wurde dann auf die Belange der Feuerwehr erweitert, mit der Zeit kam noch ein Mini-Nahwärmenetz dazu. Betreiber ist die Firma DuSolaris aus Dingden, deren Geschäftsführer Oliver Duhr für zahlreiche Projekte regenerativer Energie steht.

"Gemeinsam mit der Stadt Hamminkeln wurde das Projekt Schritt für Schritt umgesetzt", sagt er. Ziel war es, nach Möglichkeit auf Basis regenerativer Quellen Energie zur Verfügung zu stellen. Im Ergebnis ist daraus eine rund 34 kWPeak große PV-Anlage entstanden, die auf dem Dach der Feuer- und der Rettungswache errichtet wird. Die elektrische Energie wird über eine Notstromanlage in eine 19,5 kWh große Batterie gespeichert. Der Stromspeicher wurde über ein Förderprogramm des Landes NRW finanziert.

Die auf dem Dach gewonnene Energie wird vor Ort verbraucht, und überschüssige Energie wird in das öffentliche Stromnetz der Westnetz GmbH eingespeist. Benötigt wird der Saft unter anderem für Beleuchtung, Kühlung von Medikamenten, Kompressoren für die Befüllung von Atemluftflaschen aus dem Bereich der Brandbekämpfung oder Torantriebe.

(thh)