Hamminkeln: Netz: Hamminkeln geht in die Verlängerung

Hamminkeln: Netz: Hamminkeln geht in die Verlängerung

Ringenberg erreicht Glasfaser-Quote, Hamminkeln nicht. Dingden-Berg macht es lieber selbst.

Die Nachfragebündelung für den Glasfaserausbau in Hamminkeln und Ringenberg ist beendet. Offiziell zumindest. Auch wenn die zuletzt eingegangenen Verträge noch ausgezählt werden, steht fest, dass die 40-Prozent-Quote, ab der das Unternehmen Deutsche Glasfaser das Breitband verlegt, weil es sich dann wirtschaftlich rechnet, in Ringenberg erreicht wurde. Hamminkeln hinkt hinterher.

"Doch das ist kein Grund, den Kopf hängenzulassen. Wir freuen uns, dass Ringenberg bereits die erforderlichen 40 Prozent erreicht hat, doch auch Hamminkeln liegt uns am Herzen", erklärt Projektmanager Dietmar Rotering. Daher sei gemeinsam mit der Stadt die Verlängerung der Nachfragebündelung bis zum 12. März beschlossen worden. Bürger können sich weiterhin beraten lassen und Verträge abschließen. Kontaktstelle ist der Servicepunkt Hamminkeln an der Ringenberger Straße 17, Donnerstag 14 bis 19 Uhr, Freitag 14 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 15 Uhr, www.deutsche-glasfaser.

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Einen anderen Weg, den der Selbsthilfe, geht derweil der Verein Bergspeed, der den Glasfaserausbau im südlichen Teil von Dingden-Berg betreiben wird. Zuletzt stand die Frage im Raum, auf das millionenschwere staatliche Förderpaket für den Breitbandausbau zu warten. Das wird der Verein nun nicht tun, denn die Zeitschiene ist nicht kalkulierbar.

Bürgermeister Bernd Romanski teilte jetzt mit, dass der Verein gemeinsam mit den Stadtwerken Rhede den Ausbau zügig selbst angehen wolle. Auch beim Förderprogramm kommen auf den einzelnen Anschlussnehmer Kosten zu, nämlich beim Anschluss ins Haus, der nicht vom Land NRW und dem Bund getragen wird. Teurer wird es für die Teilnehmer aber beim Bau in Eigenregie.

(thh)