Wesel Nadelöhr Friedrich-Ebert-Brücke ist Einbahnstraße

Wesel · Auch heute können Pkw-Fahrer auf der Schermbecker Landstraße nur stadteinwärts die Brücke über die Gleise nutzen.

Zur Fülle der Verkehrsbehinderungen durch die Großbaustelle auf der Friedrich-Ebert-Brücke kam gestern eine weitere hinzu. Nach der Verschwenkung der beiden Fahrbahnen (RP berichtete) auf die bereits sanierte Hälfte wurde eine davon gestern gesperrt, weil die Stadtwerke mit Arbeiten an den Kanalschächten begonnen haben.

Somit blieb nur noch eine nutzbare Spur übrig. Pkw-Fahrer auf der Schermbecker Landstraße (B 58) konnten nur noch stadteinwärts die Friedrich-Ebert-Brücke über die Gleise nutzen. Die Fahrtrichtung stadtauswärts wurde gestern Morgen gegen 7 Uhr ab dem Kaiserring abgebunden.

Für den Pkw-Verkehr ist eine Umleitung über die Isselstraße und die Brüner Landstraße zur Hagerstownstraße eingerichtet worden. Wie Gerd Füting vom Weseler Ordnungsamt gestern auf Anfrage der RP sagte, funktionierte die Umleitung reibungslos. Auch die Polizei stellte laut Sprecher Jürgen Müller keine nennenswerten Auffälligkeiten fest.

Füting sagte, dass die Isselstraße nun sehr stark belastet ist und auch mancher ortskundige Verkehrsteilnehmer Schleichwege nutzt. So bögen einige schon vor Erreichen der Hagerstownstraße rechts ab auf den Schepersweg, der nun ebenfalls mehr Kraftfahrzeuge tragen müsse. Die Einbahnstraßenregelung soll nur heute noch gelten, ab morgen zur gewohnten Baustellen-Praxis zurückgekehrt werden können. Lkw werden bekanntlich seit Sanierungsbeginn großräumig mit einer umfangreich ausgeschilderten Nordschleife um die Stadt herumgeführt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September.

(RP)
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