Wesel: Millionen-Investition im Domviertel

Wesel : Millionen-Investition im Domviertel

Steinstraße: Schott AG baut zehn rollstuhlgerechte Eigentumswohnungen.

In den nächsten Monaten werden sich im Weseler Domviertel gleich mehrere Baukräne drehen. Nächsten Dienstag will die Verbands-Sparkasse zeigen, wie sie das markante Eckhaus Dimmerstraße/Brückstraße (Ex-Dom-Café) umbauen wird.

Bereits gestern präsentierte die Weseler Schott Massivhaus AG ihre Pläne von einem Wohnbauprojekt, durch das das Quartier zweifelsohne aufgewertet wird. Für mehr als zwei Millionen Euro sollen bis zum Sommer 2015 zehn barrierefreie und rollstuhlgerechte Eigentumswohnungen entstehen. Investitionsvolumen: mehr als zwei Millionen Euro.

An der Steinstraße, nur einen Steinwurf vom Nordportal des Willibrordi-Doms entfernt, hat Schott die ehemaligen Räume des Weinhauses am Dom gekauft, die im August abgerissen werden. Die dort ansässige Änderungsschneiderei zieht um die Ecke in ein Ladenlokal an der Köppeltorstraße.

"Vor allem Menschen im Rentenalter zieht es verstärkt zurück in die Innenstadt", so Architekt Andreas Schott, der kürzlich ein ähnliches Projekt an der Alten Roßmühlenstraße - gegenüber dem Heubergpark - abgeschlossen hat. Dort sind alle 22 Wohneinheiten verkauft. Auch für die zehn hochwertigen Eigentumswohnungen (66 und 104 Quadratmeter groß; Preis: ab 152 000 Euro) in dem viergeschossigen Energie-Effizienzhaus an der Steinstraße, das über 17 Pkw-Stellplätze verfügen wird, wird fest mit genügend Interessenten gerechnet. Denn, so Schott: "In unmittelbarer Nähe befindet sich der Wochenmarkt, das Bühnenhaus und die Stadtbücherei, zahlreiche Ärzte und das Marien-Hospital."

Hingucker des zum Teil mit anthrazitfarbenen Klinkern verblendeten Mehrfamilienhauses sind die Laubengänge, über die man in die Wohnungen gelangt.

(RP)
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