Wesel: Luxusurlaub für den Hund

Wesel: Luxusurlaub für den Hund

In Lackhausen entsteht für einen sechsstelligen Betrag eine gehobene Unterkunft für Hund und Katze. Derzeit werden die letzten Bauarbeiten erledigt. Die ersten tierischen Gäste haben bereits eingecheckt.

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Für viele Haustierbesitzer beginnt damit die Suche nach einer geeigneten Unterkunft für ihren tierischen Freund. Den richtigen Platz finden Vierbeiner mit gehobenen Ansprüchen im Animal Ressort Wesel, An der Lackfabrik 10. Das 6 000 Quadratmeter große Feriendomizil der Luxusklasse, in das der aus den Niederlanden stammende und im Weseler Hanseviertel praktizierende Tierarzt Drs. Frans Evers eine sechsstellige Summe investiert hat, lässt scheinbar keine Wünsche offen. Am Wochenende haben dort die ersten tierischen Besucher eingecheckt.

Pool und Strand fürs Tier

Hunde hausen in der Vier-Sterne-Anlage in einem der 25 exklusiven Chalets mit kleinem Vorgarten. Jede Hütte verfügt über eine Küchenzeile sowie einen Fernseher, auf dem mit Hilfe eines USB-Sticks vertraute Geräusche abgespielt werden können.

Für Katzen gibt es drei Chalets mit jeweils zwei Wohnungen, die einen eigenen Außenbereich haben. Wer sichergehen möchte, dass der vierbeinige Liebling seinen Urlaub genießt, kann sich rund um die Uhr via Internet mit einer Webcam davon überzeugen.

Ein Pool mit Strand, eine Spielfläche und ein Agility-Parcours bieten den Tieren Entspannung und Bewegung. Mit Tierarzt Drs. Frans Evers sowie Tierpsychologin und Hotelleiterin Gabriela Demond und Tierbetreuerin Nadine Stegemann, die beide auf dem Gelände wohnen, sichert die Tierpension eine professionelle 24-Stunden-Betreuung ihrer Gäste. Der Service kommt an. "Die bereits fertigen Hütten sind für den Juli schon ausgebucht", so Gabriela Demond.

An den restlichen Chalets werden die letzten Bauarbeiten durchgeführt. "Die Katzen können kommen. In vier Hunde-Chalets nehmen wir auch schon Gäste auf. Wir hoffen, dass der Rest bis zum Tag der offenen Tür am Samstag, 25. August, fertig ist", sagt die Tierpsychologin.

Der erste Gast, Beagle Paula, schien sich der trotz der Arbeiten wohlzufühlen. Sie flanierte durch den Vorgarten ihrer Hütte und freute sich über das schattenspendende Sonnensegel. Die Hundedame kam erst einmal nur für eine Nacht in den Genuss der Luxuspension. "Viele Hundebesitzer bringen ihren Liebling für einen Probetag oder eine Probenacht. Das ist für das Tier schonender als gleich zwei Wochen im Hauruck-Verfahren", berichtet Gabriela Demond. Klar habe Paula sich gefreut, ihre Besitzer wiederzusehen. Sie wäre aber gerne noch geblieben, sagt sie über den ersten Gast.

(RP/rl)