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Kulturrucksack 2021: So laufen die Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche

Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche : Der Rucksack ist wieder voller Kultur

Hamminkeln und Wesel haben ein vielseitiges Programm für Kinder und Jugendliche ab dem 5. Juli zusammengestellt. Der neue Veranstaltungsort am Schloss Ringenberg spielt in diesem Jahr eine große Rolle.

Trotz Pandemie haben Hamminkeln und Wesel auch für 2021 ein buntes Programm in den Kulturrucksack gepackt. So ist die vielseitige und unglaublich kreative Reihe für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren benannt.

Im letzten Jahr war der Rucksack wegen Corona leer geblieben, nun gehen die beiden Städte mutig ans Werk. Die Gemeinsamkeit der Akteure ist geblieben, dafür steht das Organisationsteam mit Paul Borgardts, Bühnenhaus Wesel, Mareen Wiltink, Jugendhaus Juze in Hamminkeln, Mathias Schüller, langjähriger Leiter des Karo in Wesel, und Jugend-Fachdienstleiterin Rita Nehling-Krüger.

Neu ist hingegen, dass der Kunst- und Kulturort Schloss Ringenberg Ort vieler Rucksack-Veranstaltungen aus dem ein kleines Heft füllenden Angebot ist. Start ist am 5. Juli. Die Abschlussveranstaltung am 22. August soll im Freien stattfinden – vor der pittoresken Schlosskulisse. „Der Kulturrucksack ist zur Marke geworden, er ist ein starkes Format“, sagt Paul Borgardts. Es komme bei der jungen Zielgruppe sehr gut an – kein Wunder bei diesem Erfolg, dass auch er „daran viel Spaß hat“. Er und Nehling-Krüger sind sich mit Bürgermeister Bernd Romanski einig, dass kulturelle Bildung gerade in Coronazeiten sehr wichtig ist und insbesondere für die jungen Leute, die besonders unter Pandemie leiden und die leicht aus dem Fokus geraten. Für Musiker und Jugendhauschef Schüller ist es ganz wichtig, „Kinder und Jugendliche so früh wie möglich an die Kultur heranzuführen“. Er weist auf „viel Handgemachtes hin“, auf die Pflege der Sparten Musik und Theater.

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Rock wird mit dem Hamminkelner Marco Launert gemacht, Karo Beatz wendet sich an Hip-Hopper, und der Tanzworkshop im Rittersaal bringt junge Teilnehmer auf die Beine. Auch Graffiti, Videoworkshop mit den Filmern von Flaggschiff von Stephan de Leuw und der Vorführung am Schlusstag oder die Schreibwerkstätten – es ist mächtig was los im Sommer.

Fragt sich nur, wie das Programm an die junge Klientel kommt. Wegen der Pandemie kann es nämlich nicht persönlich bei den Kindern und Jugendlichen vorgestellt werden. Denn die Multiplikatoreninformation über Vertreter aller Schulen und der Schulsozialarbeit wird in diesem Jahr wegen der Coronalage nicht als reales Treffen veranstaltet werden können. Ohnehin ist nicht klar, was am Ende geht und was nicht. Das Organisationsteam der Städte Wesel und Hamminkeln war jedenfalls bei der Planung in kontinuierlicher Abstimmung darüber, was gemacht werden kann. Alle Veranstaltungen finden wegen der Pandemie natürlich nach den aktuellen Vorgaben der Bundesregierung statt. Das muss auch sein, denn das Land NRW als Fördergeldgeber hat ein Auge auf die Bedingungen.

Es hat für die Kulturarbeit im Rahmen des Kulturrucksacks den Kooperationspartnern 17.609 Euro zur Verfügung gestellt. Absicht sei dabei, durch kulturelle Bildung einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zu leisten“. Voraussetzung ist, das „Tor zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendliche so früh und so weit wie möglich zu öffnen“. Wie weit das gelungen ist, lässt sich an der Vielzahl der Workshops und Mitmachaktionen ablesen. Anmeldungen sind möglich bis zum 5. Juli. Der Kontakt für Anmeldungen an Hamminkelner Veranstaltungen: Kulturrucksack@hamminkeln.de oder Tel. 02852 711052.