Kreis Wesel bringt Katzenschutzverordnung auf den Weg

Ausschuss hat entschieden: Freilaufende Katzen sollen bald kastriert werden

Alle Halter von Katzen, die unkontrollierten Freigang haben, werden verpflichtet, diese zu kastrieren, zu kennzeichnen und zu registrieren. Betroffen sind auch wild lebende Katzen.

Der Ausschuss für Soziales im Kreis hat die Katzenschutzverordnung auf den Weg gebracht. Die endgültige Entscheidung fällt der Kreistag am 4. April. 

Im gesamten Kreisgebiet gibt es wild lebende Katzen. Bei denjenigen, die gefangen und untersucht wurden, werden häufig schwere Infektionskrankheiten und andere Erkrankungen festgestellt. Viele Tierheime beklagen die vielen und schlecht vermittelbaren Katzen. Die neue Verordnung ermöglicht laut Kreisverwaltung bei Inkrafttreten dem Veterinäramt des Kreises, den Städten und Gemeinden als Fundtierbehörden und vom Kreis berechtigten Tierschutzvereinen, freilebende Katzen vorübergehend zu fangen, um sie kastrieren zu lassen.

Alle Halter von Katzen, die unkontrollierten Freigang haben, werden verpflichtet, diese zu kastrieren, zu kennzeichnen und zu registrieren. Besitzer reiner Hauskatzen sind nicht betroffen. Folgt der Kreistag der Empfehlung des Fachausschusses, werden jährlich 5000 Euro für vom Kreis beauftragte Kastrationsmaßnahmen bereitgestellt.

(sep)
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