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Konrad-Duden-Apotheke in Wesel: Inhaberwechsel

Wesel : Apothekerwechsel in Lackhausen

Carsten Gleiß hat die Konrad-Duden-Apotheke verkauft. Der neue Eigentümer kommt aus Mehrhoog.

Jan Buskase, dem in Mehrhoog die Sonnen-Apotheke an der Bahnhofstraße gehört und der auch seit Jahren in Voerde-Spellen mit der Hubertus-Apotheke vertreten ist, befindet sich weiter auf Expansionskurs. Ab Montag, 2. Juli, ist er auch in Wesel vertreten. Genauer gesagt hat er kürzlich die Konrad-Duden-Apotheke in Lackhausen neben Edeka Komp gekauft. „Ich habe 1991 Abitur am Konrad-Duden-Gymnasium gemacht. Und jetzt gehört mit die Konrad-Duden-Apotheke - das passt doch“, sagt der 46-Jährige, der mit seiner Frau und zwei Kindern in Mehrhoog über der Sonnen-Apotheke wohnt.

Der bisherige Eigentümer der Duden-Apotheke, Carsten Gleiß, steht am heutigen Samstag, 30. Juni, zum letzten Mal hinter der Ladentheke. „Es waren elf sehr schöne, aber auch sehr arbeitsreiche Jahre“, sagt der aus Bremerhaven stammende 51-Jährige, für den Wesel zu einer zweite Heimat geworden ist. Er werde weiter als Apotheker tätig sein, nur eben nicht mehr selbstständig, sagt er.

Alle bisherigen Mitarbeiterinnen von Carsten Gleiß, die wollten, hat Jan Buskase übernommen, außerdem zwei neue Apothekerinnen eingestellt. Nadine Mouharram wird die Lackhausener Filiale leiten, Ulrike Fortmann-Dion das insgesamt siebenköpfige Team als Teilzeitkraft verstärken.

Jan Buskase will die Duden-Apotheke aufhübschen und dafür mehrere 10.000 Euro in die Hand nehmen. Unter anderem werden Monitore aufgestellt, zusätzliche Lichtquellen installiert. Der Umbau soll am Mittwoch, 11. Juli, vonstatten gehen – an einem einzigen Nachmittag. „Ansonsten werden wir künftig immer auch Mittwochsnachmittags geöffnet haben“, sagt Jan Buskase.

Um im immer härter werdenden Wettbewerb – vor allem auch gegen die Internet-Apotheken – dauerhaft bestehen zu können, wird er verstärkt Arzneimittel zu Sonderpreisen anbieten, den Bring-Service erweitern und Lieferverträge mit allen Krankenkassen abschließen. „Das ist wichtig, weil nur dann können wir alle Kundenwünsche nach Hilfsmitteln und Inkontinenzartikeln erfüllen. Wir möchten nämlich niemanden nach Hause schicken, ohne ihm geholfen zu haben“, sagt der Fachapotheker für Arzneimittelinformation.