Kiesmengen: Ministerium prüft Plan für Pilotprojekt im Kreis Wesel

Abgrabungen unter der Lupe : Kies: Ministerium prüft Plan für Pilotprojekt im Kreis

(fws) Die Diskussion über den Umgang mit Kies bleibt in Bewegung. Dabei legt sie teils auch innerparteilich an Schärfe zu. Am Dienstag klinkte sich die zuletzt für ihre Haltung beim Landesentwicklungsplan gescholtene CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik ein.

Sie begrüßt die jüngst zum x-ten Male wiederholten Aussagen der Weseler SPD für Abgrabungen in Bislich-Vahnum und Pettenkaul bei Ginderich und teilte mit, dass im Wirtschaftsministerium ein Pilotprojekt zur Mengenermittlung in vorhandenen Abgrabungen im Kreis Wesel geprüft wird.

„Während andere Sozialdemokraten im Kreis penetrant und damit mittlerweile hochnotpeinlich und ohne jegliche eigene Lösungsvorschläge versuchen, ihre jahrelange Untätigkeit in Sachen Kiesabbau mit persönlichen Angriffen unter anderem gegen die Niederrheinabgeordneten von CDU und FDP oder den CDU-Landratskandidaten Ingo Brohl zu vertuschen, kommt von der Weseler SPD konstruktive Unterstützung für die weiteren Maßnahmen, die wir im Landtag bereits initiiert haben und die es nun gilt, umzusetzen“, erklärte Quik.

Abgrabungskonferenzen, so Quik weiter, seien nötig, bei denen auch in Wesel an einem Strang gezogen werden sollte. Sinnvoll sei es auch, Auskiesungen im Deichvorland zu prüfen. Im Gegensatz zum SPD-Kreisvorsitzenden René Schneider und dem Kreistags-Fraktionschef Gerd Drüten habe die Weseler SPD „völlig richtig erkannt, dass allein Planungsdezernet Martin Tönnes (Grüne) im Regionalverband Ruhr „die katastrophale Planung“ zu verantworten habe.

 Kein gutes Haar lässt Quik zudem an Hubert Kück, Fraktionschef der Grünen im Kreistag. Dieser beschränke sich auf die Verlängerung der Versorgungszeiträume, glaube als Lösung an eine Klage gegen den Landesentwicklungsplan und bediene sich einer Wortwahl, „die jegliches Maß verloren hat“.

(fws)
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