1. NRW
  2. Städte
  3. Wesel

Jugendkreuzweg nach Marienthal: Maria Depta hilft seit 40 Jahren mit

Kreuzweg der Jugend : Maria Depta seit 40 Jahren im Team

Der ökumenische Jugendkreuzweg von Wesel nach Marienthal rückte Vorbilder im Alltag ins Licht. Eins gehört seit jeher zur den Helferinnen für das Frühstück.

Seit 40 Jahren heißt es für Maria Depta: früh aufstehen am Karfreitag. So lange gehört sie schon zum Küchenteam, das Brötchen schmiert, damit die hungrigen Teilnehmer des ökumenischen Jugendkreuzwegs am Ende mit Frühstück versorgt werden. Depta ist am längsten mit dabei. Sie ist die Konstante und empfängt die Pilger stets gut gelaunt. Die Brötchen sind dann schon geschmiert, Kaffee und Kakao gekocht. Für ihr langjähriges Engagement bekam sie von Pfarrer Stefan Sühling jetzt eine Schürze überreicht. Die war passend zum Karfreitag violett gefärbt.

Mit den anderen freiwilligen Helferinnen verarbeitet Maria jedes Jahr 200 Brötchen. „Die stammen von der Bäckerei Schorsch und werden extra für uns gebacken“, berichtet die Weselerin, die früher auch im Ferienlager auf Ameland für das kulinarische Wohl sorgte. Inzwischen sind viele der Jugendlichen von früher selbst Eltern und gehen mit ihren Kindern beim Kreuzweg mit.

Maria Deptas Engagement passte auch perfekt zum Thema des Kreuzwegs. Der hatte in diesem Jahr das Motto „Ans Licht“ und lenkte den Blick auf Vorbilder im Alltag, die oftmals vernachlässigt werden. So wurden die Mitarbeiter der Müllabfuhr und des Hospizes, Erzieher und Feuerwehrmänner ans Licht gebracht. Die Teilnehmer aus der Katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus Wesel machten sich dazu an sechs Stationen Gedanken und kamen zu einem Gottesdienst in Marienthal zusammen. Das war auch vor 40 Jahren schon so.

  • In Rheinberg an der Dr.-Aloys-Wittrup-Straße können
    Mobiles Impfteam kommt nach Rheinberg : Ohne Termin zum Impfen am Amplonius-Gymnasium
  • Ein Foto vom 56. Regionalwettbewerb „Jugend
    Wettbewerb für junge Sänger und Instrumentalisten : „Jugend musiziert“ kommt wieder nach Moers
  • Die Parcuhr Ultras, Team 1: DJ
    Mönchengladbach Musik : Nachtfrequenz – Die Beats der Jugend

Aber es haben sich auch einige Dinge geändert. So konnte damals noch niemand eine Gruppe per Handy anrufen, wenn sie nicht pünktlich zum Gottesdienst angekommen war. Auch waren keine Songs von Sido, den Toten Hosen und AnnenMayKantereit in der Klosterkirche zu hören. Die LED-Leuchtkästen, mit denen auf dem Kreuzweg die verschiedenen Stationen „ans Licht“ gebracht wurden, waren vor 40 Jahren auch noch nicht auf dem Markt.

Organisator Markus Zimmermann war wieder recht zufrieden mit dem Kreuzweg: „Wir haben seit dem vergangenen Jahr Unterstützung im Team bekommen. Darüber freuen wir uns sehr. Es sind aber nach wie vor neue Leute willkommen, die sich mit einbringen möchten.“