Schermbeck: Job-Speed-Dating an der Gesamtschule

Schermbeck : Job-Speed-Dating an der Gesamtschule

Die Volksbank war im Jahr ihres 125-jährigens Bestehens auf die Schule zugekommen.

40 Firmen treffen rund 170 Schüler: Zum dritten Mal haben die Gesamtschule Schermbeck und die örtliche Volksbank eine große Berufs-Informationsbörse unter dem Motto "Schule fertig. Wie geht's weiter?" organisiert. Vorrangig für den neuen Jahrgang war das Angebot gedacht, aber auch die Stufen acht und zehn sowie einige Oberstufenschüler waren dabei.

"Heute Abend ist die Gelegenheit, die Firmen kennenzulernen", betonte Schulleiter Norbert Hohmann in seiner Begrüßung in der Aula in der vergangenen Woche. Termine für ein Praktikum oder ein Vorstellungsgespräch zu vereinbaren sei möglich. "Solche Verhältnisse wünschen wir uns", sagte er mit Blick auf einen gelungenen Kontakt.

Sebastian Wieduwildt, Auszubildender im ersten Lehrjahr, hat seinen heutigen Chef Norbert Grewing, Inhaber einer Schermbecker Schreinerei, am ersten Infoabend kennengelernt. Peter Grotendorst, didaktischer Leiter der Gesamtschule, Abteilungsleiterin Heike Ahr, Lehrer Julius Göttsching sowie Hendrik Bienbeck und Johannes David-Spickermann von der Volksbank haben diese Art von "Job-Speed-Dating" organisiert. Die Schermbecker Bank war im Jahr ihres 125-jährigens Bestehens auf die Schule zugekommen und hatte nach Unterstützungsbedarf bei der Info-Veranstaltung gefragt. So ist das jetzige Format des Abends entstanden.

"Wir sind fast an der Höchstgrenze", sagte Ahr zur Zahl der Firmen, die sich in den Klassenräumen unterbringen lassen. Von den 40 Unternehmen seien 20 aus Schermbeck, zwölf aus Dorsten und Wesel und die übrigen bundesweit oder international tätig, erklärte David-Spickermann. "Sie bieten alle Ausbildungsplätze in Schermbeck und Umgebung", betonte er.

(rtl)
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