Jens-Wilhelm Becks neuer Schützenkönig in Wertherbruch

Wertherbrucher Schützenfest : Ein Landmaschinenmechaniker ist neuer König

87 Schuss Schrot waren in Wertherbruch nötig. Jens-Wilhelm Becks, 46 Jahre alt und von Beruf Landmaschinenmechaniker, setzte sich in einem spannenden Schießwettkampf durch.

Nach 87 Schuss Schrot war der Vogel von der Stange geholt und der St.-Johannes-Schützenverein Wertherbruch 1887 hatte einen neuen König. Es war genau 13.37 Uhr am Samstagnachmittag, als Jens-Wilhelm Becks den finalen Schuss auf den letzten Fetzen Vogel abgab. Sofort gratulierten die Konkurrenten und viele weitere Schützen und Gäste dem neuen Schützenkönig. Jens-Wilhelm Becks, 46 Jahre alt und von Beruf Landmaschinenmechaniker, setzte sich in einem spannenden Schießwettkampf um die Königswürde gegen die Mitaspiranten Frank Naves und den frischgebackenen Großvater Manfred Schlebusch durch. Neue Königin in Wertherbruch ist die 41-jährige Erzieherin Claudia Winkel.

Auf dem Festplatz konnte man dank der Moderation von Schützenoberst Andreas Kleinheßling das Königsschießen mitverfolgen. Plötzlich drehte sich der Vogel und Kleinheßling kommentierte „Jetzt kommt Luft an die Sache. Aber, er hängt noch!“ Vogelbauer Alois Vastall – selbst viele Jahrzehnte im Vorstand des Schützenvereins aktiv gewesen – hatte einen zähen hölzernen Widersacher erschaffen, der sich letztlich aber doch den vielen königlichen Schrotattacken geschlagen geben musste. Die Preise wurden mit dem Kleinkalibergewehr ausgeschossen und gingen an: Finn Hübers (1. Preis/Kopf), Alois Vastall (2. Preis/ rechter Flügel), Maximilian Katemann (3. Preis/linker Flügel) und Michael Leson (4. Preis/Schwanz). Nach insgesamt 150 Schuss begann dann das Königsschießen.

(mm)
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