Wesel: Investitionen in den Kulturbereich

Wesel: Investitionen in den Kulturbereich

Die Budgetvorgaben im städtischen Kulturbereich können offenbar trotz geringerer Einnahmen der Musik- und Kunstschule, des Stadtarchivs und der Stadtbücherei eingehalten oder sogar leicht unterschritten werden. Das verkündete die städtische Kulturbeauftragte Heike Kemper den Mitgliedern des Ausschusses für Kultur und Stadtmarketing. Schließlich gibt es Mehreinnahmen, etwa bei der Landesförderung der Musik- und Kunstschule, eine Versicherungserstattung und Verkaufserlöse.

Der Blick auf den Haushalt 2018 umfasst unter anderem Ausgaben für eine neue Beleuchtung im Centrum. Mit verbesserter Technik soll das Bühnenhaus ausgestattet werden, das in der Saison 2018/19 genau 60 Jahre alt wird. Das Jubiläum soll entsprechend begangen werden. Jetzt aber steht erst einmal der Weseler Winter an, den Citymanager Thomas Brocker als "schöner, gemütlicher und stimmungsvoller" bezeichnet. Die Neuaufstellung der größeren Eisbahn, die heute ab 14 Uhr erstmals getestet werden kann, sei ein absoluter Gewinn. Zum Renner habe sich zudem das Eisstockschießen entwickelt. Alle 64 Termine seien lange vergeben. Und auch das Vormittagsangebot für Grundschulen werde prima genutzt. Hier gebe es nur noch zwei freie Möglichkeiten.

Was die Weseler zum 777. Geburtstag ihrer Stadt erwartet, soll in der nächsten Ausschusssitzung bekannt gegeben werden, kündigte Brocker an. Von Dagmar Ewert-Kruse, sachkundige Bürgerin für die FDP, bekam er ein dickes Lob für seine Arbeit: "Sie machen das toll, Herr Brocker." Heike Kemper kündigte unter anderem eine Veröffentlichung von Stadtarchivar Martin Wilhelm Roelen über Alt-Büderich sowie eine Ausstellung über die Künstlerfamilie Buschmann im September 2018 an.

(P.H.)