Hamminkeln: Haushalt: Das will die SPD

Hamminkeln: Haushalt: Das will die SPD

Die Sozialdemokraten in Hamminkeln haben Änderungswünsche, zum Beispiel in Sachen Verkehr, Schulen, Tourismus und Sport.

Einige Änderungswünsche zum aktuellen Haushalt hat die Hamminkelner SPD, auch wenn sie die sozialdemokratische Handschrift wie beim Bau Alter Sportplatz Brüner Straße mit gefördertem Wohnungsbau sehen. Für die Hamminkelner Innenstadt mahnen die Sozialdemokraten das Verkehrskonzept an, um auch mit Blick auf die größer werdende Gesamtschule die Verkehrsströme vernünftig zu leiten. Die weiteren Investitionen in diese Bildungseinrichtung begrüßt der SPD-Fraktionsvorsitzende Jörg Adams, sieht aber Zeitdruck beim geplanten Kindergarten Ringenberg: "Da muss jetzt mal eine Entscheidung her." Sprich: Baut nun ein Investor oder macht es die Stadt?

Für die geplante neue Grundschule Mehrhoog würde die SPD gerne bereits 2018 Mittel in den Haushalt stellen, dafür aber nur als zweizügige Schule, um den Schulstandort Wertherbruch zu sichern. Bei Bedarf könnte dann zu einem späteren Zeitpunkt eine zweite Ausbaustufe zur Dreizügigkeit erfolgen. Den offenen Ganztag wollen die Genossen weiter ausbauen und dort auch baulich investieren. Bei der Anschaffung des Radarwagens bevorzugt die SPD die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, würde aber auch bei einem Alleingang Hamminkelns mitmachen. Bereits 2018 sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, aus der Stadtbibliothek eine Einrichtung der Stufe 1 zu machen, um die begehrte Onleihe anbieten zu können. Adams: "Sonst gerät die Stadtbücherei in eine Sackgasse."

Beim Stichwort Tourismus vermissen die Sozialdemokraten ein Konzept, ohne das es ihrer Meinung nach nicht geht. Hier würde sich auch die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen anbieten. Dass die Sportförderung mit 210.000 Euro neu aufgestellt wurde und der Verteilschlüssel vor allem die Jugendarbeit im Blick hat, findet die SPD richtig. Und um beim Sport zu bleiben, fragt sich die SPD, ob es nicht sinnvoll ist, die Tartananlage hinter der Gesamtschule für den Schulsport herrichten zu lassen, damit die Kinder nicht immer den weiten Weg zur Roßmühle laufen müssen.

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