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Hamminkeln: Neues Konzertprogramm in Ringenberg

Derik-Baegert-Gesellschaft : Neues Konzertprogramm in Ringenberg

Die Schlosskonzerte der Baegert-Gesellschaft in Ringenberg warten mit einer Absage und zusätzlichen Veranstaltungen auf. Wer die Werke von Ludwig van Beethoven schätzt, sollte sich schon jetzt zwei Termine im Oktober notieren.

Neuigkeiten zum musikalischen Jahresprogramm auf dem Ringenberger Schloss hat Wolfgang Kostujak von der Derik-Baegert-Gesellschaft zu melden – eine gute und eine schlechte.

„Mit Rücksicht auf die durch das Coronavirus bedingten Ausgangs-, Reise- und Versammlungsbeschränkungen müssen wir die als Kooperation mit der Deutschen Clavichord-Societät am Sonntag, 7. Juni, geplanten Veranstaltungen absagen. Wir arbeiten an einer Verschiebung auf das Jahr 2021“, erklärte er jetzt. Die Societät wollte ihre Jahresversammlung in Ringenberg abhalten, dazu war ein Konzert auf dem historischen Tasteninstrument geplant. Die gute Nachricht, die eigentlich mehrere beinhaltet: Grundsätzlich wird die Derik-Baegert-Gesellschaft alle musikalischen Eigenproduktionen in diesem Jahr durchführen.

Dann setzt man am liebsten auf den voll besetzten Rittersaal, muss möglicherweise aber auch mit reduzierter Bestuhlung auskommen und notfalls wie das letzte Konzert – es ist zu hören unter http://www.schloss-ringenberg.de/event-2020_04_26.html – ein „Geisterkonzert“ anbieten. Dabei spielen die Künstler einen Teil des Programms vor der Kamera und bieten davon auf der Website des Schlosses ihre Kostprobe.

Um den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven zu begehen, wird der Komponist noch einmal solistisch und ausführlich an seinem Lieblingsinstrument, dem Pianoforte, gewürdigt. Zwei zusätzliche Termine wurden ins Programm genommen: Am Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr, wird es bei freiem Eintritt und kleinen kulinarischen Kostbarkeiten einen Schlosstisch geben, bei dem Wolfgang Kostujak über Beethovens Klaviere redet und ein paar Kostproben vorstellt.

Schließlich wird am Sonntag, 11. Oktober, 17 Uhr, die ungarisch-niederländische Pianistin Petra Somlai mit den Klaviersonaten op. 26 und op. 27, 1/2 drei Klavierwerke aus Beethovens mittlerer Wiener Schaffensphase präsentieren. Sie wird dies an einem Instrument tun, das der Meister zeitlebens gern besessen hätte: am Klaviermodell von Anton Walter, einem der bedeutendsten Klavierbauer zur Zeit der Wiener Klassik. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostet 15 beziehungsweise zehn Euro.

(thh)