Baugebiet Sportplatz Ringstraße Nahwärme-Pläne für Dingden

Dingden · USD führt das Thema Energieversorgung im Baugebiet Sportplatz Ringstraße fort. Jetzt hat sie in einer Veranstaltung darüber informiert.

Die Biogasanlage Körner in Dingden könnte für Nahwärme sorgen.   Archiv: Ekkehart Malz 

Die Biogasanlage Körner in Dingden könnte für Nahwärme sorgen. Archiv: Ekkehart Malz 

Foto: Malz, Ekkehart (ema)

Neue und andere Wege in der Energieversorgung sind ein großes Thema. Was vor Ort geschehen kann wird schon lange von der USD forciert. Jetzt gab es eine Veranstaltung zum Projekt Nahwärme für das Baugebiet Sportplatz Ringstraße. „Die gute Resonanz zu der Veranstaltung zeigte, dass dieses Thema insbesondere durch den Nahwärme Aspekt von großem Interesse ist“, sagte jetzt Parteivorsitzender Dieter Stiller.

Nachdem der USD-Vorsitzende Manfred Brendjes die Anwesenden begrüßt hatte und den Dank an das ehrenamtliche Dorfentwicklungsteam gegeben hatte, die den Raum zur Verfügung gestellt hatten und bei der Logistik kräftig geholfen hatten, informierte Stiller über das Baugebiet und die möglichen Wärmekonzepte. Wie berichtet werden von den 23 Einfamilienhäusern sieben in eingeschossiger Bauweise und 16 in zweigeschossiger Bauweise ausgeführt. Diese Grundstücke werden von der Stadt vergeben. Außerdem entstehen zwei Mehrfamilienhäuser in zweigeschossiger Bauweise und zusätzlich ist ein Flächenbereich für Mehrfamilienhäuser vorgesehen, die dort in dreigeschossiger Bauweise geplant sind. Die Politik hat jetzt das Sagen, denn die Grundstücke für die Einfamilienhäuser sollen nach derzeitigem Plan in der nächsten Ratssitzung im September vergeben werden. Für die Mehrfamilienhäuser wurden die Grundstücke ausgeschrieben, mit Preisgeboten von 300 Euro/Quadratmeter wird gerechnet. Auch die Schallschutzmaßnahmen - zwei Meter Mauer zum Parkplatz und Schallschutzmaßnahmen am Mehrfamilienhaus - wurden in der Versammlung erläutert.

Nach der Gegenüberstellung von Nahwärmekonzepten und Wärmepumpen wurden Beispielpreise und Möglichkeiten der Nahwärmekonzepte, welches von der Biogasanlage Körner angeboten werden könnte, diskutiert. Hier hatte Firmenchef Christian Körner (Körner Biogas), der seine Teilnahme zu dieser Sitzung bereitwillig erklärt hatte, die Gelegenheit, offene Fragen fachlich zu beantworten. Er berichtete von freien möglichen Kapazitäten berichten und gab auch Infos zu den sogenannten Rückfalllösungen,und wie diese gehandelt werden.

Nach erster Einschätzung aus der Diskussion ist ein Anschlusszwang für ein neues Baugebiet unwahrscheinlich, er sei schwer umsetzbar. „Die Nachfrage zu den Anschlussmöglichkeiten bestehender Häuser an das Nahwärmenetz war für viele Zuhörer aber von hoher Bedeutung“, so Stiller. Dies solle in den weiteren Planungen berücksichtigt werden. Ebenso bot Christian Körner Besuche in der Biogasanlage an. Nun will die USD einige Termine abstimmen und bekannt geben.

(thh)