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Hamminkeln: Die Stadt vergibt erstmals Heimatpreise

Feuerwehr, Mehrhoog hilft und Zusammen(h)alt ausgezeichnet : Hamminkeln vergibt drei Heimatpreise

Die Freiwillige Feuerwehr, die Initiative Mehrhoog hilft und der Verein Zusammen(h)alt wurden am Donnerstag im Hamminkelner Rat geehrt.

Der Rat hat am Donnerstag in einem kleinen Festakt in der letzten Sitzung des Jahres den Heimatpreis 2019 an örtliche Vereine und Initiativen verliehen. 20 Bewerbungen hatte es für die Auszeichnung gegeben. Platz eins belegte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt mit ihren mehr als 400 Mitgliedern. Auf Rang zwei kamen die rund 100 Aktiven der Initiative Mehrhoog hilft, die sich seit vier Jahren um Flüchtlinge kümmern. Und über den dritten Platz freuen sich die Mitglieder des Jahr 2002 gegründeten Vereins Zusammen(h)alt, der sich in Dingden um häusliche Betreuung und Tagespflege für Senioren kümmert. Die Sieger können jetzt ihr Preisgeld für die jeweiligen Zwecke einsetzen. Die ehrenamtliche Arbeit der drei Preisträger wurden mit 3.000 Euro, 1.500 Euro und 500 Euro honoriert.

„Jede der vorliegenden Bewerbungen drückt ein hohes Engagement und einen enormen Einsatz für das Gemeinwesen innerhalb der Stadt Hamminkeln aus und würde eine öffentliche Ehrung verdienen. Mit diesem Heimatpreis ehren wie die Menschen, die mit ihrem Engagement den gesellschaftlichen Zusammenhalt gestalten und sich für das Wohl und Leben der Stadt einsetzen“, betonte Bürgermeister Bernd Romanski.

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 Zuvor hatte eine vom Rat eingesetzte Jury die Bewerbungen diskutiert und bewertet, um abschließend eine Empfehlung an den Rat auszusprechen. Dass es drei Preisträger wurden, hat damit zu tun, dass sowohl die hohe Anzahl der Bewerbungen, aber auch die inhaltliche Darstellung der ehrenamtlichen Arbeit die Jury beeindruckte.

Auch Politisches gab es: In Sachen Markierungen für Radwege ist nach der Prüfung mit Polizei und Ordnungsbehörde nun klar, dass große Teile von Blumenkamper Straße und Daßhorst wieder demarkiert werden. Darüber informierte Chef-Techniker Bernhard Payer die Ratsmitglieder. An den Markierungen hatten die Grünen Kritik wegen zu geringen Abständen geübt, während die Verwaltung schon in der Überprüfung war.

Bernhard Payer nannte „Planungs- und Abstimmungsprobleme“ unter anderem mit der ausführenden Firma als Grund, so dass Abstandsabweichungen teils erheblich ausfielen. Auch die Beschilderung für Radwege in diesen Bereichen wird geändert, dann gilt schlicht Rechtsfahrgebot. Für Radler gibt es dann keine sichtbaren Abgrenzungen mehr in diesem Bereich. An der Brüner Straße ist nur ein kleiner Bereich betroffen, der Radweg wird außerhalb der geschlossenen Ortschaft demarkiert. Payer plädierte dafür, im nächsten Schritt zu untersuchen, was an Radwegen grundsätzlich gemacht werden soll.