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Hamminkeln: Die Anmeldezahlen an der Gesamtschule sind stabil

113 neue Fünftklässer werden erwartet : Gesamtschule Hamminkeln: Anmeldezahlen stabil

Gelernt wird derzeit zu Hause, Unterrichtsstoff gibt es per Mail. Die Lehrer helfen auf elektronischem Weg.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat die Landesregierung erstmalig in der Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen zu einer landesweiten Schließung öffentlicher Einrichtungen veranlasst. Dazu gehört bekanntlich auch die Städtische Gesamtschule Hamminkeln. Sie ist nach der Übergangsphase seit Mittwoch wie alle anderen Schulen auch geschlossen. Darauf hat sich das Kollegium der Gesamtschule eingerichtet.

Die Zeit nach der Corona-Krise kann für die Gesamtschule positiv beginnen. Sie hat im Anmeldeverfahren für die zukünftige fünfte Klasse eine stabile Vierzügigkeit (113 Kinder) und damit ein wichtiges Ziel erreicht. Dies entspricht der Prognose der Schulentwicklungsplanung.

Das gilt auch für die Anmeldung für die Einführungsphase der Oberstufe (Klasse elf). Die Zahl liegt aktuell bei 71 Kindern. Für die Qualifizierungsphase ab Klasse zwölf werden aktuell 42 Schüler und Schülerinnen geführt. Entscheidend ist, dass damit die Jahrgangsbreite den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Dies bestätigt die frühere Erhebung in der damaligen Klasse neun durch das der Universität Duisburg angegliederte Institut RISP, wonach sich die Befragten bei entsprechenden Qualifizierungsnoten einen Übergang in die Oberstufe der Gesamtschule vorstellen konnten.

Aktuell bestimmt die Corona-Krise das Schulleben an der Hamminkelner Gesamtschule. Die Schulleitung um Chefin Anett Schmücker berichtet, dass am Montag Schülern das Angebot gemacht wurde, Bücher und Materialien aus den Klassenräumen zu holen. Ebenfalls wurden an diesem Tag einige Schüler betreut. Danach meldeten Eltern keinen Betreuungsbedarf mehr bis zum 20. März an. Aktuell liegen nur vereinzelte Anfrage von Eltern in Schlüsselfunktionen zur Betreuung ihrer Kinder vor.

Die Pädagogen der Gesamtschule arbeiteten Anfang dieser Woche noch in Fach- und Jahrgangsteams zusammen, um Aufgaben und Lösungsblätter für ihre Lerngruppen für die Zeit bis zu den Osterferien zu erstellen. Diese stehen über die Lernplattform Moodle zur Verfügung oder werden per Mail nach Hause geschickt, in Einzelfällen auch auf dem Postweg, wenn kein Internetanschluss besteht. „Die Reaktionen darauf sind überaus positiv. Für Rückfragen stehen die Lehrer per Mail zur Verfügung“, berichtet die Schulleitung.

(thh)